Carl Friedrich - Diesmal wird es klappen

  • Carl Friedrich, ich wünsche dir für deinen Befund alles Gute. Gesundheit ist durch nichts zu ersetzen. Du gehst das, so wie ich dich kenne, souverän an.:thumbup:

    Was andere nach Jahren der Abstinenz machen, interessiert mich für meine eigene Trockenheit wenig. Ob da bei irgendeinem Star Aufmerksamkeit, Klicks, Publicity oder die ehrliche Überzeugung dahintersteckt, wieder kontrolliert trinken zu können, ist für mich genauso irrelevant.

    Interessant ist für mich höchstens die alte Mechanik dahinter. Erst „Ich bin trocken“, irgendwann „Ich kann wieder kontrolliert trinken“. Nichts Neues.;)

    Die einen denken vielleicht: „Siehste, geht doch.“ Und andere haben möglicherweise nur lange genug auf einen brauchbaren Grund gewartet, es nach zu machen.

    Meine Abstinenz ist nicht verhandelbar.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hoffentlich nimmt sich keiner von uns daran ein Beispiel. Klingt, wenn er denn richtig wiedergegeben wurde, so gar nicht nach Krankheit bzw. Krankheitseinsicht.

    VG Soapstar

    Klingt für mich sehr nach Rechtfertigung nach außen, für sich selbst und Relativierung, wie es wirklich privat in Ihm aussieht könnte ganz anders sein. Für mich sind das typische Sätze nach einem Rückfall. Wie aus dem Bilderbuch Sucht. Irgendwie habe ich mich 2023 selbst auch so betrogen, obwohl mir bewusst war Alkoholikerin zu sein. Aber irgendwie dachte ich, ich kann es bestimmt doch, muss mich nur anstrengen.

    „Die Guten sind die gleichen Leute wie die Bösen. Es sind alles nur Menschen, die vor sich hinleben.“

  • Zu dem Herrn fällt mir nur ein, was mir ein erfahrener Suchtmediziner mit aus den Weg gab: Der erste Schritt in Richtung Rückfall erfolgt, wenn man sich nicht mehr regelmäßig mit dem Problem auseinandersetzt.


    Dem schließe ich mich nahtlos an.

  • Arztbericht da, scheint erst mal nicht dringend zu sein, nächster Termin Ende Oktober zur Nachvermessung und anschließender Punktion. Habe das mal mit 2 KIs gecheckt, die waren derselben Meinung.


    Also erst mal in aller Ruhe nach vorne schauen, weiter arbeiten und mir ab Ende September noch etwas Urlaub gönnen. Es wird schon.

  • Wen es interessiert, der mag mal "Recovery Deuschland" und/oder "Recovery Walk" in einer Suchmaschine eingeben. Man trifft auf einen Verein, der sich gegen die Stigmatisierung von Suchtkranken einsetzt und am 12.09.2026 einen Spaziergang durch Düsseldorf mit anschließendem Programm organisiert.

  • Ich ziehe mich mal für ein paar Tage in südliche Gefilde zurück. Ein Ferienhäuschen mit SV und kein AI-Saufschuppen, in die es ja immer wieder Neulinge hier im Forum zieht, weil es da ja früher immer so schön feucht-fröhlich war, als rund um die Uhr Druckbetankung angesagt war. Dazu noch ein paar trinkfeste Mitreisende im Gepäck und schon hat das Suchtgedächt Gelegenheit, vor lauter Freude Kapriolen zu schlagen.

    Jeder ist halt seines eigenen Glückes Schmied und sei es, dass -wie in so Fällen standartmäßig üblich- die eigenen Fähigkeiten massiv über- und die Gefahren der Sucht ebenso unterschätzt werden.

    Macht's gut, bis in ein paar Wochen.

  • Einen schönen Urlaub wünsche ich Dir! 🏖️

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

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