R/no - "lauf R/no lauf"

  • Meinst du mich?

    Allgemein- Ich würde es auch nicht schön finden, wenn ich Geschichten im Internet von mir lesen würde, die ich ganz anders in der Wahrnehmung habe.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Allgemein- Ich würde es auch nicht schön finden, wenn ich Geschichten im Internet von mir lesen würde, die ich ganz anders in der Wahrnehmung habe.

    Ich sehe das etwas anderst, Alkohol und Beziehungsprobleme treten halt oft zusammen auf und wieso sollte ich nicht darüber reden. Ich bin auf einem guten Weg denke ich, aber was soll es mir bringen nur Tage zu zählen und über saufdruck zu schreiben wenn ich über meine Probleme nicht reden soll?

    Ich hoffe das klingt jetzt nicht blöd...

  • Ich sehe das etwas anderst, Alkohol und Beziehungsprobleme treten halt oft zusammen auf und wieso sollte ich nicht darüber reden.

    Da hast du recht, aber man muss es ja nicht bis ins Detail im Internet breit treten. Darum geht es. Einfach allgemeiner behandeln.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Topfmann , Hast du Saufdruck oder meldet sich das Suchgedächtnis?

    Gestern war es aber schlimm, ich hatte Verlustangst und war ziemlich niedergeschlagen und da hat sich der saufdruck mächtig gemeldet, konnte allerdings damit umgehen. War aber nicht leicht, ich bin erst um 6.00 eingeschlafen.

  • Hallo Topfmann, ich bin über Deinen Faden gestolpert und muss sagen, ich finde Dich stark. Diese Willensstärke haben nicht viele Menschen. Und das meine ich ab vom Alkohol. Ich selbst habe nur als Teenagerin getrunken, häufig bis zum erbrechen, von heute auf morgen wollte ich keine Zigaretten und Alkohol mehr in meinem Leben und habe es durch Sport und ein gesundes Leben ersetzt. - edit -

    Aber zurück zu Dir. Ich habe mich gerade wirklich sehr über Deine Frau geärgert beim lesen. Wie kann sie dich nur so negativ beeinflussen? Ich finde man muss trotz Kindern und gemeinsamen Leben nicht alles gleich machen. Wenn Du gesund werden möchtest und sie dich krank halten will finde ich solltest du ihr (bestenfalls sehr ruhig) einmal Deine Grenzen aufzeigen. Natürlich kannst Du nicht verlangen das sie es Dir gleich tut, aber hier schreibt eine Frau, die leider eine Schwäche für Menschen hat, die auf Ihrem Lebensweg vielleicht nicht zu einem vorzeigbaren Lebenslauf gekommen sind. Und ich würde natürlich als Nicht-Alkoholikerin meinen Partner anheizen und positiv bestärken. Nicht übertrieben aber mit zur-Kenntnis-Name und ich glaube auch, zu viel Bestätigung kann auch nach hinten losgehen, die Gefahr, dass mein Partner dann wegen mir weitermacht oder wegen der positiven Aufmerksamkeit, die Idee dieses Gedanken gefällt mir nicht. Aber das was Deine Frau macht finde ich schrecklich unsozial. Mir tut das fast schon weh.

    Deine Kinder brauchen gesunde Eltern, diese scheinen sie bislang vermisst zu haben und Deine Partnerin scheint auch auf menschlicher Ebene (entschuldige ich will nicht übergriffig sein, ich kenne sie nicht) eine ungesunde Person zu sein. Umso bewundernswerter, dass Du bis heute durchgehalten hast. Sei bitte stolz auf Dich und habe Selbstmitgefühl. Ich wünsche Dir weiterhin, dass es dir besser geht und Du so weitermachst. Für Dich und Deine Kinder! Sie scheinen das wertzuschätzen und das finde ich schön zu lesen.

    @Moderation und Administration, ich hoffe ich habe nichts verbotenes getan mit meinem Kommentar in diesem Faden, er ist neu, ich auch, dürfen wir miteinander schreiben, ich verstehe noch nicht ganz wo ich nicht schreiben darf.

  • Ich habe deine Trinkverhalten editiert, damit das keinen hier triggert.

    Sinnvoll ist es, wenn Alkoholiker hauptsächlich Antworten von anderen trockenen Alkoholikern bekommen.

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo Topfmann, ich bin über Deinen Faden gestolpert und muss sagen, ich finde Dich stark. Diese Willensstärke haben nicht viele Menschen. Und das meine ich ab vom Alkohol. Ich selbst habe nur als Teenagerin getrunken, häufig bis zum erbrechen, von heute auf morgen wollte ich keine Zigaretten und Alkohol mehr in meinem Leben und habe es durch Sport und ein gesundes Leben ersetzt. - edit -

    Aber zurück zu Dir. Ich habe mich gerade wirklich sehr über Deine Frau geärgert beim lesen. Wie kann sie dich nur so negativ beeinflussen? Ich finde man muss trotz Kindern und gemeinsamen Leben nicht alles gleich machen. Wenn Du gesund werden möchtest und sie dich krank halten will finde ich solltest du ihr (bestenfalls sehr ruhig) einmal Deine Grenzen aufzeigen. Natürlich kannst Du nicht verlangen das sie es Dir gleich tut, aber hier schreibt eine Frau, die leider eine Schwäche für Menschen hat, die auf Ihrem Lebensweg vielleicht nicht zu einem vorzeigbaren Lebenslauf gekommen sind. Und ich würde natürlich als Nicht-Alkoholikerin meinen Partner anheizen und positiv bestärken. Nicht übertrieben aber mit zur-Kenntnis-Name und ich glaube auch, zu viel Bestätigung kann auch nach hinten losgehen, die Gefahr, dass mein Partner dann wegen mir weitermacht oder wegen der positiven Aufmerksamkeit, die Idee dieses Gedanken gefällt mir nicht. Aber das was Deine Frau macht finde ich schrecklich unsozial. Mir tut das fast schon weh.

    Deine Kinder brauchen gesunde Eltern, diese scheinen sie bislang vermisst zu haben und Deine Partnerin scheint auch auf menschlicher Ebene (entschuldige ich will nicht übergriffig sein, ich kenne sie nicht) eine ungesunde Person zu sein. Umso bewundernswerter, dass Du bis heute durchgehalten hast. Sei bitte stolz auf Dich und habe Selbstmitgefühl. Ich wünsche Dir weiterhin, dass es dir besser geht und Du so weitermachst. Für Dich und Deine Kinder! Sie scheinen das wertzuschätzen und das finde ich schön zu lesen.

    @Moderation und Administration, ich hoffe ich habe nichts verbotenes getan mit meinem Kommentar in diesem Faden, er ist neu, ich auch, dürfen wir miteinander schreiben, ich verstehe noch nicht ganz wo ich nicht schreiben darf.

    Danke, aber du verstehst es ein bisschen falsch und das ist meine Schuld bzw. Ich kann mich momentan nicht gut ausdrücken...ich liebe meine Frau und habe glaube ich die größeren Probleme und habe mich wirklich übel abgeschossen und verhalten.

    Nur ich kann es ja verändern und sie hat mich ja nicht zum saufen gebracht, das war ich schon selber.

  • Nur ich kann es ja verändern und sie hat mich ja nicht zum saufen gebracht, das war ich schon selber.

    Das ist richtig. Richtig ist auch, dass Du in Deiner Situation ein Recht hast, fair behandelt zu werden, dass musst Du Dir nicht erst verdienen.

    Es scheint sehr kompliziert bei Euch zu sein.

    Lass den Austausch hier und heute erstmal stehen.
    Ich habe schon oft bei mir im Thread am nächsten Tag nochmal drüber gelesen und hatte dann einen anderen Blick darauf.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Oh Leute was hab ich angerichtet? ich hasse meine Frau nicht, wir haben eine schlechte Zeit und vielleicht begreift sie es es noch nicht ganz was mit mir los ist, aber das geht glaube ich vielen so. Die denken halt dann hör halt auf mit dem saufen und gut ist.

  • Jetzt atme mal richtig durch und beruhige Dich.

    Und wie Nayouk schon geschrieben hat, lass erstmal alles setzen und schreibe morgen wieder weiter.

    Es ruckelt immer, wenn ein Partner aufhört zu saufen. Es braucht alles seine Zeit.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • erstmal hast du gar nichts angerichtet, du schreibst wie es dir grade geht. das chaos ist im grunde nicht sehr anders als bei den meisten die frisch abstinent sind.

    deine ehe hat natürlich unter deinem trinken gelitten, auch das ist normal. deine frau braucht auch ihre zeit um zu sehen das du es mit dem aufhören ernst meinst. wie oft hast du es ihr versprochen und nicht gehalten? ob es für euch noch einen gemeinsamen weg gibt oder aber zu viel an vertrauen zerstört ist wird sich zeigen.

    für dich wäre es allerdings im augenblick besser wenn du irgendwie wo anders unter kommen würdest um aus diesen konflikten raus zu kommen. es gibt dir zeit an deiner abstinenz zu arbeiten und auch deine frau bekommt raum um alles zu überdenken. frag doch mal in deiner realen shg ob da jemand ne idee hat. soll ja nicht für ewig sein. paar wochen, so wie ne kur. einfach damit man etwas abstand zum ganzen stress hat und die sache mit etwas distanz klarer beurteilen kann.

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • und vielleicht begreift sie es es noch nicht ganz was mit mir los ist,

    So wie ich diese Beziehung lese im Moment, würde es mich nicht wundern wenn sie damit nichts zu tun haben will. Dann müsste sie evtl. sogar selbst verzichten oder einschränken? Sie hat sich da wohl eine eigene Welt geschaffen in Eurer Beziehung. Das klingt so nach : " mach was Du willst , aber lass mich damit in Ruhe" .

    Vorteil: Eine Co-Abhängige weniger.

    Also Du alleine, mit den Kindern als Mit-Motivation. Nicht der schlechteste Ausgangspunkt denke ich. Problematisch würde das erst, wenn sie Dich um der guten alten Zeiten Willen wieder zum trinken animieren würde. Aber danach sieht es nicht aus im Moment.

    Du musst sowieso für Dich alleine trocken werden, schließ Dich mit Ärzten kurz, evtl. eine Therapie anleiern, Tagesklinik geht auch, Psychotherapie, reale SHG zur Unterstützung? Du könntest einen Termin bei einer Suchtberatung machen bei Dir in der Nähe.

    Geh einfach Deinen eigenen Weg. Oberste Priorität: Abstinent bleiben. Alles andere kommt danach und findet sich erfahrungsgemäß.

    WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • hier mal ganz kurz aus der Co Sicht.

    Ich finde, dass hier von den Usern ganz schön hart über die Frau und ihr Verhalten geurteilt wird. Topfmann hat geschrieben, dass er seit über 25 Jahren trinkt und es in den 3-4 Jahren richtig schlimm wurde, häufig bis zum totalen Kontrollverlust. Er schrieb, er habe sich häufig schlecht verhalten, auch aggressiv gegenüber anderen und seiner Frau. Ich meine, er schrieb auch, er habe schon mal mehrwöchige Trinkpausen gemacht.

    Jetzt ist er seit drei Wochen abstinent und dabei, wirklich vieles zu ändern.

    Jetzt kann man aber davon ausgehen, dass seine Frau wirklich mit ihm auch sehr viel mitgemacht hat, da kann ich aus der Co. Ecke auch gut nachvollziehen, dass zwischen den Beiden viel kaputt gegangen ist, sie sehr gelitten hat und sie vielleicht dem Braten auch noch nicht so richtig traut, um das man sprichwörtlich zu beschreiben (damit meine ich seine dauerhafte Abstinzenz).

    Was auch immer da zwischen euch los ist, Topfmann, wenn du dich zuhause so unwohl fühlst und da zurzeit nicht willkommen bist, dann versuch doch für dich eine Alternative zu finden, wie du gerade deine Abstinenz am besten festigen kannst. Mit deiner Frau wirst du noch einiges lösen, aufarbeiten und wie auch immer klären müssen, wie das das weiter oder ausgeht, wird wahrscheinlich einige Zeit brauchen.

    Dorothea hat das auch gut geschrieben, finde ich.

  • Nur wenn der Leidensdruck groß genug ist, man dem Tod in die Augen gesehen hat, die Familie auseinanderbricht, man einen sehr starken Willen hat, man dem Alkohol , wie soll ich sagen widerstehen kann.

    Nicht ganz, die Grenze des persönlichen Leidensdrucks ist bei jedem anders und auch ein starker Wille allein reicht nicht.

    Die von Dir genannten Punkte waren z. B. bei mir in keinster Weise erreicht oder absehbar und trotzdem war bei mir irgendwann das Gefühl übermächtig: So geht es nicht weiter. Und dann konnte ich mich informieren und handeln, vor allem mithilfe dieses Forums.

  • Guten Morgen, ich habe ja nicht gesagt, dass Du Deine Frau nicht liebst oder lieben sollst, ich finde nur was du hier geschrieben hast, wirft absolut kein gutes Licht auf sie. Wer von Euch das größere "Problem" hat, kann hier niemand beurteilen.

    Alles gut, das ich gestern Abend mit ihr gesprochen habe hat sich bis jetzt schon bezahlt gemacht. Ich hab ihr Kaffee ans Bett gebracht und unser kleiner ist zu ihr ins Bett zum kuscheln, jetzt ist sie wieder zum ersten Mal seit Tagen zum joggen gegangen und hat auch mal wieder gelächelt. Ich werde jetzt mal die Vergangenheit ruhen lassen und nach vorne schauen, ich hab ja auch viel Mist gebaut und kann nicht sagen ob die Henne oder das Ei zuerst da war. Wir haben beide Fehler gemacht und ich habe es in der Hand etwas zu verändern, vor 19 Tagen wäre es nicht so abgelaufen das hätte wieder einen lautstarken Streit und jede Menge Hass gegeben das ist jetzt anderst, ich bin schon um einiges ruhiger und ausgeglichener wie bisher.

    Ich muss aber auch sagen das es mir gut getan hat das alles über ihr verhalten zu erzählen, das hat enorm Druck abgebaut und egal wie die Geschichte ausgeht werde ich nach vorne schauen.

    Normalerweise hätte ich heute einen schweren Kater und wäre im selbstmitleid versunken, gut das es heute nicht so ist vielleicht war das ja schon die erste Prüfung.

    Ich habe nächste Woche einen Termin beim Arzt um ein großes Blutbild zu machen, auf die Ergebnisse bin ich richtig gespannt, auf der Arbeit steht auch noch einiges an (Mobbing/Bossing) aber ich denke das damit klar komme und versuche die saufbrüder links liegen zu lassen.

    Vielen Dank ans Forum!

  • Du liest Dich erfreulicher Weise deutlich strukturierter als zuletzt.


    Ich habe auch jahrelang gesoffen, da war es nicht zu erwarten, dass alles gleich gleich besser und gut wird., nur weil ich die Pulle weggestellt habe.


    Der Ausstieg aus dem aktiven Teil der Trinkerei ist ein Lngstreckenlauf und kein Sprint. Das dauert und fordert viel Geduld.


    Ich habe nächste Woche einen Termin beim Arzt um ein großes Blutbild zu machen

    Richtig so. Vergiss den PSA Wert nicht, der wird leider nicht automatisch überprüft.


    Ich habe auch alles checken lassen. Sprich den Doc mal auf ein Ultraschall aller Organe an, ich lasse das jählich machen.

    Dann bist auch Du im Bilde.

    versuche die saufbrüder links liegen zu lassen.

    Das ist anfangs schwierig und kann zu Nachfragen führen. Leg Dir schon mal etwas im Vorhinein zurecht. Du schuldest den Burschen keinerlei Erklärung oder gar Rechtfertigung.


    Alles Gute und weiterhin viel Geduld. Du bist in die richtige Richtung losgelaufen.

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