Alles Liebe und Gute für Dein neues Lebensjahr, Lebensmut! 🌻🍄🍀
Lebensmut74 - Leben ich bin wieder da
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und ab jetzt nur noch nüchterne Lebensjahre, das wünsche ich dir.
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Lebensmut, und auch gleich noch einen extra Glückwunsch zum Start in dein trockenes Leben.
Ich fand es besonders hilfreich, hier (und anderswo) auf andere trockene Alkoholikerinnen zu treffen. Mir hat das ein gutes Gefühl gegeben zu erfahren, dass es andere wie mich gibt (natürlich), und es hat mir geholfen, mich aus diesem „Stigma-Denken“ nach und nach zu befreien.Viele Grüße,
Thalia, trockene Alkoholikerin
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ich wünsche dir alles Gute zu deinem Geburtstag.

lg Morgenrot
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Alles Gute 🍀
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Auch von mir alles Liebe und Gute zum Geburtstag, liebe Lebensmut74 , ich wünsche Dir alles was Du Dir auch wünschst und was Du brauchst

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Das tut mir Leid.
Ich versuche jetzt mit dem Schmerz umzugehen und weiterhin abstinent zu bleiben.
Du wirst mit dem Schmerz nur umgehen können, wenn du weiterhin abstinent bleibst.
Mit ‚versuchen‘ bin ich noch nie weit gekommen. Versuche scheitern oft. Ein gescheiterter Versuch beim abstinent bleiben kann schnell tödlich enden. Genau aus diesem Grund ist es für mich das Wichtigste, meine Abstinenz nicht mehr zu versuchen, sondern abzusichern. Dann, und nur dann, kann ich mit allem umgehen, auch mit Schmerz.
Ich wünsche dir, dass du nicht versuchst, mit dem Schmerz umzugehen und weiterhin abstinent zu bleiben, sondern, dass du weiterhin abstinent bleibst und mit dem Schmerz umgehen kannst. -
Danke für die Berichtigung meiner Worte! Vielleicht habe ich in meiner Trauer nicht die richtigen Worte gewählt
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So nun ist es eine Woche her, wo ich meinen geliebten Schatz gehen lassen musste. Es geht mir besser und ich bin natürlich immer noch abstinent. Ich habe das Gefühl, dass mich diese Woche ein großes Stück weiter nach vorne gebracht hat.
Stern : ich muss zugeben, dass mich dein Beitrag zum damaligen Zeitpunkt sehr runtergezogen hat, ich war sehr verletzlich und habe mich angegriffen gefühlt. Ich dachte: "oh man, jedes Wort hier wird auf die Goldwaage gelegt. Es wird einem ja schon fast abgesprochen weiterhin abstinent zu sein. Am besten du schreibst gar nichts mehr."
Das hat mich veranlasst das Forum erstmal weniger intensiv in mein Leben einzubeziehen. Jetzt mit klarem Kopf habe ich deine Worte nochmal gelesen und weiß, dass du es nur gut gemeint hast. Ich möchte trotzdem, nicht nur an dich sondern generell anmerken, dass manche gutgemeinten Kommentare auch das Gegenteil von dem bezwecken können, was eigentlich gemeint ist.
Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.
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Ich möchte trotzdem, nicht nur an dich sondern generell anmerken, dass manche gutgemeinten Kommentare auch das Gegenteil von dem bezwecken können, was eigentlich gemeint ist.
Aus meinen Erfahrungen: Schulterklopfer und gut gemeinte Ratschläge sowie Meinungen, wie es für Alkoholiker am besten geht, bekommt man am Stammtisch. Die ungeschönte Erfahrung von "jahrelang Trockenen" bringt einen jedoch weiter – genau das ist der Sinn einer SHG.
Hätte ich gewusst, wie alles läuft, wäre ich hier nicht gelandet. Da musste ich auch mal das "Goldwäägelchen" weglassen, wenn es direkt zur Sache geht . Wer nicht in der Lage ist, sich mit allen Facetten der Sucht auseinanderzusetzen und diese als Hilfestellung statt als Angriff zu sehen, gehört eher zu den 5 %, die es schaffen. Alles andere reiht sich in die 95 % Rückfallquote ein.
Das ist jetzt nicht auf dich bezogen, sondern allgemein.
Einen klaren Kopf bekomme ich schon nach zwei Tagen ohne Alkohol. Einen wirklich trockenen Kopf hat man aber erst nach mehrmaligem "Waschen", und danach muss er auch mal ordentlich durchgeföhnt werden.
Ich möchte jedem den Tipp geben: Egal, bei wem und wo, eine Unterstützung in den ersten Jahren ist elementar wichtig.
Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon, und jeder bleibt nur für sich trocken.
Schönen Austausch noch.
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Stern : ich muss zugeben, dass mich dein Beitrag zum damaligen Zeitpunkt sehr runtergezogen hat, ich war sehr verletzlich und habe mich angegriffen gefühlt. Ich dachte: "oh man, jedes Wort hier wird auf die Goldwaage gelegt. Es wird einem ja schon fast abgesprochen weiterhin abstinent zu sein. Am besten du schreibst gar nichts mehr."
Was genau hat dich denn bei meinem Beitrag so sehr runtergezogen?
Ich lege auch schon auch mal das einzelne Worte auf die Goldwaage. Die der anderen, aber vor allem meine eigenen. Weil es nämlich ganz oft das einzelne Wort und die Formulierung eines Gedanken ist, wie etwas bei mir im Kopf ankommt. Nicht, um jemanden runterzuziehen oder zu verletzen oder sogar anzugreifen. Sondern, weil ich bei manchen hier gelesenen Worten und manchen Formulierungen in meinem Erfahrungsschatz wühle und dazu meine Gedanken hier lassen möchte.
Meine Gedanken sind ja erstmal nur meine Gedanken. Sie können zum Nachdenken anregen, zum Nachmachen motivieren oder auch einfach in die Tonne getreten werden.
„Ich versuche jetzt mit dem Schmerz umzugehen und weiterhin abstinent zu bleiben.“
Wenn ich das so auf schlimme Situationen in meinem Leben sagen würde, würde es mir damit gar nicht gut gehen. Nicht nur wegen des ‚Versuchens‘, sondern auch, weil ich die Reihenfolge gefährlich finde ….‘mit dem Schmerz umgehen‘ …. und dann…. ‚weiterhin abstinent bleiben‘.
Ich habe für mich gelernt, dass ich zu allererst abstinent sein muss. Und erst dann kann ich mit Scherz umgehen. Weil es nämlich andersrum ja nie funktioniert hat.
Mag sein, dass dies kleinkariert klingt oder eben als jedes Wort auf die Waage gelegt empfunden wird.
Mir persönlich ist sowas gerade in Bezug auf meine Nüchternheit aber ganz wichtig. Mir wurde hier gerade am Anfang allerhand um die Ohren gepfeffert, was ich gar nicht für mich einordnen konnte. Rückzug war da keine gute Idee. Weil mir ja hier nur dann jemand was um die Ohren pfeffern kann, wenn ich auch was schreibe. Alleine mit meinen Gedanken im stillen Kämmerlein verstecken hatte ja in der Vergangenheit nicht funktioniert. Warum sollte das jetzt funktionieren?
Nur, wer hier schreibt, wird auch gelesen und bekommt Reaktionen auf seine Gedanken.
Da kommen Leute daher, die mich überhaupt nicht kennen und die wollen mir erklären, wie ich zu leben habe…..was gut für mich ist und was ich auf gar keinen Fall machen darf …..Es hat ne Weile gedauert, bis ich mir sagen konnte: Das sind aber alles Leute, die es geschafft haben, mit dem Saufen aufzuhören. Die sind da, wo ich auch hin will.
Hier kommen und gehen die Leute schneller als ich bis zum nächsten Supermarkt bräuchte, um Alkohol zu kaufen. Da wäre es vermutlich gar niemandem aufgefallen, dass ich auch schon wieder weg ist. Was also sollte irgendjemanden hier dazu veranlassen, sich die Mühe zu machen, meine Beiträge zu lesen und darauf zu antworten? Ganz sicher nicht, um mich zu verletzen oder um mich anzugreifen. Haben doch auch alle genug mit sich selbst genug zu tun. Niemand ist ‚einfach so‘ hier. Alle haben ihren ganz persönlichen Weg hinter sich ….und auch weiterhin vor sich.
Also fing ich an zu sortieren, nicht nach gut oder schlecht, denn da hatte ich ja gar keine Ahnung, sondern nach: passt für mich oder passt nicht für mich. Und dieses ‚passt für mich nicht’ habe ich mir immer mal wieder angeschaut….einiges passte später dann doch.
Mir war es wichtig, einen nüchternen Weg zu finden, der für mich gehbar ist ….immer, für den Rest meines Lebens.Ich darf ich bleiben und mein eigenes Leben leben. Andere leben ein anderes Leben und jeder erzählt hier ein wenig aus seinem Leben. Da muss ich nicht alles gut und richtig finden, dennoch bleibt es ja das Leben der Anderes und die kommen damit prima zurecht.
Nicht alles passt für jeden und was dem Einen gut hilft, bricht dem Anderen das Genick.
Ich habe hier gelesen und gelesen, mir die Wege derer angeschaut, die schon so lange nüchtern sind. Da wollte ich auch hin. Und die wären nicht so lange schon nüchtern, wenn sie nicht doch irgendwas richtig gemacht hätten.
Das ist ja hier eine Selbsthilfegruppe. Das habe ich für mich so interpretiert: Hilf dir selbst.
Ich werde nicht das Leben der Anderen leben, ich nehme mit, was für mich passt, lasse liegen, was nicht für mich passt und drehe mich immer mal wieder um. So habe ich gelernt, diese wertvolle Erfahrungskiste hier für meinen eigenen Weg zu nutzen …..mir selbst zu helfen.
Sei dir sicher, dass dich hier niemand verletzen oder angreifen will. -
Lebensmut74 sei stolz auf Dich, dass Du weiterhin abstinent bist, das hast alleine nur Du geschafft.
Zieh die Hilfe hier heraus, die für Dich passend ist.
Ich glaube, dass wir beim "Trocknen", also auf unserem Weg in die glückliche Abstinenz, sehr verletzlich sind. Mir geht es zumindest so, da tun Worte auch mal weh. Vielleicht hilft es Dir, dass ich bei Rückfragen oder Kommentaren auch empfindlich bin. Im nächsten Augenblick aber denke ich darüber nach.
Es ist gut, dass wir nicht alleine sind und diese Möglichkeit haben, uns auszutauschen. Manchmal kommen geschriebene Worte einfach anders rüber, denn wir können nicht direkt face to face Fragen stellen.
Ich finde es aber großartig, dass Du das thematisierst, somit hast Du Achtsamkeit für Dich selbst und hörst auf Deine Bedürfnisse und Gefühle. Ich für meinen Teil würde es als Fortschritt empfinden.
Weiterhin alles Liebe, ich fühle mit Dir (mehr dazu nicht, denn ich kann mir vorstellen, dass es Wunden aufreißt).
Liebe Grüße
UR
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Stern : danke für deine Erklärung. Versteh mich nicht falsch, ich finde deinen Beitrag wertvoll nur in dem Moment vielleicht zu früh für mich. Ich war hier im Forum um mir Kraft geben zu lassen in meiner Trauer und hatte nicht mit "Kritik" gerechnet, auch wenn du die Aussage ganz klar nur auf dich bezogen hast. Erst jetzt gerade wird mir bewusst, dass meine Reaktion mit meinem mangelden Selbstbewusstsein zu tun hat. Das war irgendwie auch oft der Grund für`s Trinken. Eigentlich dachte ich, dass das jetzt im Alter kein Thema mehr ist, doch jetzt bin ich mir da nicht mehr sicher. Da muss ich noch dran arbeiten. Danke
Hartmut : ok, ich lass mir den Kopf gerne waschen, wenn ich meinen Weg weiterhin so erfolgreich gehe und ich letztendlich auf eine so lange Abstinenz wie du zurückblicken kann. Manchmal bist du schon ein bisschen ruppig

UltimaRatio1974 : danke, danke, danke für deinen empathischen, aufbauenden Beitrag.
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Ich glaube, dass wir beim "Trocknen", also auf unserem Weg in die glückliche Abstinenz, sehr verletzlich sind. Mir geht es zumindest so, da tun Worte auch mal weh. Vielleicht hilft es Dir, dass ich bei Rückfragen oder Kommentaren auch empfindlich bin. Im nächsten Augenblick aber denke ich darüber nach.
Wenn die Nerven blank liegen und die Welt zusammenbricht, weil ich erkenne, dass ich Alkoholiker bin, dann ist es verständlich, dass ich empfindlich reagiere. Das gehört dazu. Aber oft ist es gar nicht die Empfindlichkeit selbst, sondern eher, dass mein Denken nicht mit der Antwort übereinstimmt, die ich bekomme.
Wenn ich lese, dass jemand nach ein paar Monaten Abstinenz glaubt, schon stabil oder gefestigt auf seinem Weg zu sein, dann steckt oft die anfängliche Euphorie dahinter. Doch diese Euphorie entspricht nicht immer dem tatsächlichen Zustand. Ich erinnere mich noch gut daran, wie oft die Sucht in meiner nassen Zeit die Kontrolle über meine Emotionen übernommen hat – und das nicht nur gelegentlich, sondern über Jahre hinweg, ununterbrochen. Das hörte ja nicht einfach auf, nur weil das Glas abgestellt wurde.
Gerade deshalb war es für mich entscheidend, die Sucht so zu sehen, wie sie wirklich ist: emotionslos, nüchtern, berechnend. Meine Gefühle und Emotionen gehören mir, und ich trenne sie bewusst von der Sucht. Die Sucht hat darin nichts verloren, denn sie bietet immer nur eine Lösung an: wieder saufen. -
Ich finde es aber großartig, dass Du das thematisierst,
Ich auch. Genau so funktioniert das.
Wer zu viele Emotionen schluckt, schluckt sonst vielleicht auch irgendwann wieder Alk.
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Lange nichts von dir gelesen, liebe Lebensmut. Geht es dir gut? Wie hat der Bruderkater den Verlust inzwischen verkraftet? Könnt ihr euch noch gegenseitig trösten?
Ganz liebe Grüße und gute Gedanken für dich!
Mattie
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Danke liebe Mattie für die Nachfrage. Mir geht es besser, klar tut es noch weh. Wir lernen alle gemeinsam inkl. Bruderkater das Leben ohne ihn zu leben. Was meine Abstinenz angeht bin ich stark. Meine SHG-Besuche helfen mir sehr, ich freu mich immer sehr auf die Gruppe. Auch hier zu lesen gibt mir Kraft, auch wenn ich mich manchmal aufrege
So nach und nach verstehe ich aber immer besser, woher manchmal hart wirkende Aussagen kommen. Ich habe gerade einen Beitrag von AnnaBlume gelesen, der mir sehr gefallen hat. Da ging es um die Wirkung des Forums am Anfang auf sie. AnnaBlume danke dafürDie Euphorie vom Anfang legt sich und alles wird normaler, davor wurde ich gewarnt. Jetzt nur nicht übermütig werden. Ich habe mittlerweile alle Strukturen, die mit meinem Alkoholkonsum einhergingen, geändert und das tut mir sehr gut.
Liebe Grüße und ebenfalls nur gute Gedanken an dich und alle Anderen
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Hallo Lebensmut,
ich habe mir alles durchgelesen, ist ja unheimlich bewegt, dein Thread!!
Alles Liebe und Gute nachträglich zum 51 !!
Bei der Story mit deinem Stromer musste ich heulen, es dreht mir den Magen um, wenn ich sowas lese oder höre.
Ich habe mich hier im Ausland darauf *spezialisiert* kleinen Strassenkatzenbabys zu helfen, ich nehme die auf, es sind alles Kätzchen, die aus irgendeinem Grund tatsächlich mir über den Weg laufen oder auf meiner Terrasse sitzen. Ich wohne im Grünen. Seit Corona habe ich damit angefangen, impfen, entwurmen, etc. In den letzten 5 Jahren waren es fast 20 Katzchen.
Die Hälfte ist gestorben, eins ist weggelaufen. Katzenseuchen, Durchfall, nicht gefressen, mit der Spritze ernährt usw. Viele haben die ersten 4 Wochen nicht überlebt, ich hab jedesmal gelitten.
Eins ist mir geblieben, meine Selasa, 2,5 Jahre alt, selbst als ich 4 Monate in Deutschland sein musste und sie in einen Katzenpark gegeben habe, ist sie sofort wieder zu mir gekommen, hat mich sofort erkannt.
Keine Kuschelkatze, aber morgens legt sich sich an meine Füsse und zum Aufwachen beisst sie an meiner Nase herum. Wenn ich heim komme, rennt sie mir entgegen. Das ist tatsächlich das Liebste, was ich habe. Sie bettelt nicht, stiehlt kein Essen, fängt mit Nachbarskatzen keinen Streit an.
Ich habe auch schon überlegt, wenn ihr was passiert, gehe ich hier weg. Ich könnte nicht mehr hier sein, und diese katze ist nicht hier.
Daher kann ich dich sooooo gut verstehen und leide mit ! Gut, dass du den Bruder hast, so ist ein bisschen von ihr geblieben......vielleicht gibt es ja ein Katzenleben nach dem Tod.
Alles Liebe, Janine
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Bei der Story mit deinem Stromer musste ich heulen, es dreht mir den Magen um, wenn ich sowas lese oder höre.
Du meintest aber nicht meinen lieben Stromer, von dem ich hier erzählt hatte?
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Nein, ich nenne meine Kleine und alle Kedis Stromer. Zufall, sorry.
Grüsse Janine
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