Hallo Bergfloh, dieses Wochenende hast Du 50 Tage Alkfreiheit erreicht, darauf ksnnst Du mächtig stolz sein! Nichts ist wichtiger als das Erreichte weiter zu bewahren. Deshalb würde ich mir überlegen, evtl. wegen den Schikanen auf der Arbeit Deinen Arzt ins Vertrauen zu ziehen. Vielleicht ist eine Krankschreibung möglich um Dich da erstmal aus der Schusslinie zu holen? Oder er kann Dir donst irgendwie raten. Bei solchen Konflikten am Arbeitsplatz ist meine Erfahrung, dass das Besprechen mit dem Ehemann eher nichts bringt. Da kommt zu schnell: " da musst Du eben...Das würde ich mir niemals..." Das bestätigen mir viele Freundinnen, die zum Teil selbst in Leitungspositionen tätig sind, dass die, die am dichtesten dran sind, oft die schlechtesten Ratgeber sind. Auf jeden Fall drücke ich Dir die Daumen, dass Du an der Ecke eine Lösung finden kannst. Herzlichst Loris
Bergfloh - Ein grosser Schritt
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Mein Coach warnt mich auch, dass die Schikanen zunehmen werden. Ich muss mich einmal rechtlich informieren, nicht dass eine Krankschreibung die Kündigungsfrist verlängert.
Mein Mann steht voll hinter mir und unterstützt mich. Aber der Coach ist total unabhängig und den habe ich ebenfalls zum Glück.
Wichtig ist für mich, zu lernen und zu verstehen. Aber manchmal gibt es Situationen wie Macho-Chefetage, da hilft alles nichts

In zwei Wochen habe ich Urlaub. Kraft tanken und sich aufs Neue freuen.
Und die Dinge beim Namen nennen und anpacken! Danke für eure Hilfe, ich kanns nur immer wieder schreiben.
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Heute Tag 49, bald habe ich die Hälfte von hundert
Sehe es mal so: Morgen Tag 50, das Doppelte von 25 💪🏼.
Heute ist heute, ich wünsche Dir einen schönen Tag sowie WE und viel Vorfreude auf den Urlaub🍀 -
Oder es ist immer einfacher, etwas zu beginnen, als zu beenden. Kann man auch auf Nikotin oder Alk anwenden.
Genau. Und du hast ein neues Leben, ohne Alk, begonnen.

Das die Kollegen dumm werden kann den Grund haben, dass sie dich beneiden. Weil sie selbst nicht den Mumm haben um etwas für sich zu ändern.
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Hui, da hab ich ja was verpasst! Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job!
Seh ich das richtig, du hast schon gekündigt und sollst da noch weiterarbeiten? Wieso wirst du denn nicht freigestellt??
Und falls nicht, dann würd ich an deiner Stelle so was von Dienst nach Vorschrift machen, und wenn dir einer dumm kommt, da bekommst du doch dann sicher Migräne von und musst erstmal ne Woche zuhause bleiben??
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Guten Morgen, heute Tag 51 und es ist Sonntag! Wir haben das ganze Wochenende Besuch und ich habe ganz klar informiert, dass ich keinen Alkohol trinke.
Wir haben gestern ein Touriprogramm abgehalten und waren in einem bekannten Fischrestaurant schön essen. Der Besuch trank ein Glas Weisswein dazu. Mir machte es nichts aus, mein Mann zog mit und wir blieben beim Wasser. Ich bewundere die Leute, die bei einem Glas bleiben können. Bei uns wäre es gleich eine Flasche geworden. Oder mehr. Ausser ich wäre gefahren.
Es ist aber leider schon so, dass mein Suchthirn genau registriert. Wer wo was bestellt und trinkt. Gelüste habe ich aber null, ich habe einfach sehr schlecht geschlafen. Da tut sich halt schon was.
Aber meine Nüchternheit hat wirklich 1. Prio und es geht mir gut. Morgen unterzeichne ich den neuen Arbeitsvertrag, eine schriftliche Zusage habe ich ja schon. Und das neue Team sehe ich nochmals kurz.
Allen einen schönen Sonntag!
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Es ist aber leider schon so, dass mein Suchthirn genau registriert. Wer wo was bestellt und trinkt
Ja , dabei erwische ich mich auch des öfteren. Selbst im Supermarkt registriere ich wer was und wieviel aufs Band legt. Das Verhalten muss ich unbedingt abstellen. Weil 1. Geht's mich gar nichts an und 2. bin ich doch auch sonst kein Kontroll Freak.
Meine Holde macht sie da manchmal lustig über mich: zum Beispiel im Kaffee: " schau mal Stevi, die Damen zählen auch wer sich was und wieviel an Torten und Sahne reinschaufeln.
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Ich bewundere die Leute, die bei einem Glas bleiben können.
Hallo Bergfloh.
Ich hoffe, dass sich die „Bewunderung“ bald legt und es dir egal ist, was andere konsumieren. Ich war gestern auf einem runden Geburtstag und erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich überhaupt nicht registriert hatte, wer was getrunken hatte (wie noch am Anfang).
Das Verhalten muss ich unbedingt abstellen.
Insofern wird dir dieses „Muss“ im Weg stehen , Stevi. So hältst du es präsent, gibst diesem Verhalten Energie. Meiner Meinung nach legt es sich von selbst mit der Zeit, jedenfalls kann ich mich diesbezüglich an kein aktives Tun erinnern.
Durch neue Muster und Verhaltensweisen werden neue Furchen im Alltag gelegt und die alten (der Sucht) nicht mehr benutzt, sie verblassen. Verschwinden aber tun sie nie..Der Besuch trank ein Glas Weisswein dazu. Mir machte es nichts aus
So was in der Art habe ich anfangs auch oft geschrieben, aber das klingt mir zu sehr nach „rechtfertigen“. Wenn mir etwas nicht ausmacht, erwähne ich es nicht. Außerdem ist es schwierig , das so genau zu beurteilen, weil es nachwirken und sich in späteren Momenten / Situationen zeigen kann (gerade dann, wenn du nicht damit rechnest).
LG KW
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Guten Morgen,
„Mir machte es nichts aus“ ist so ein Klassiker. Egal ob am Tisch neben mir Alkohol getrunken wird oder ich mich in einer Trinkrunde wiederfinde. Für mich klingt das immer erstmal nach einer Rechtfertigung für eine Situation, in die ich mich gerade begebe.
Die brauche ich allerdings nicht. Denn wenn etwas schiefgeht, ziehe ich die Konsequenzen und saufe wieder nicht der Nachbar, der sich die zweite Flasche Wein bestellt.
Du bewunderst die Leute, die bei einem Glas bleiben können, und stellst sofort die Verbindung zu früher her. Bei uns wäre es eine Flasche geworden. Oder mehr. Danach schreibst du, dass dein Suchthirn ganz genau registriert, wer wo was bestellt und trinkt.
Nö, für mich klingt das nicht nach „macht mir nichts aus“. Die alten Verknüpfungen sind komplett noch da.
Entscheidend ist für mich, was ich daraus mache. Wenn ich anfange, mir daraus herzuleiten, welche Situationen schon wieder problemlos gehen, bin ich ziemlich schnell in einer Verhandlung mit meiner Sucht.
Und mit meiner Sucht verhandle ich nicht. Das heißt nicht, dass du Alkohol trinken wolltest, aber er war sehr präsent in deinem Kopf. Ein Nichtsüchtiger denkt ja so etwas nicht.
Und solche Gednaken müssen sich nicht unbedingt in genau diesem Moment bemerkbar machen. Manchmal kommen sie Wochen später um die Ecke, wenn man längst glaubt, das Thema wäre erledigt. Genau deshalb war „macht mir nichts aus“ für mich nie automatisch gleichbedeutend mit „ist ungefährlich“.
Du bist 51 Tage trocken. Da würde ich mir nicht beweisen wollen, wie problemlos ich schon neben einem Glas Wein sitzen kann. Gerade dann nicht, wenn die Nüchternheit, wie du selbst schreibst, Priorität Nummer eins hat.
Kein Suchtdruck ist gut. Aber kein Suchtdruck bedeutet für mich noch lange nicht automatisch: alles im grünen Bereich.
Dir alles Gute
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Du bist 51 Tage trocken. Da würde ich mir nicht beweisen wollen, wie problemlos ich schon neben einem Glas Wein sitzen kann. Gerade dann nicht, wenn die Nüchternheit, wie du selbst schreibst, Priorität Nummer eins hat.
Kein Suchtdruck ist gut. Aber kein Suchtdruck bedeutet für mich noch lange nicht automatisch: alles im grünen Bereich.
Dir alles Gute
Du hast vollkommen recht und ich habe heute richtig miese Laune. Und ins Zumba kann ich auch nicht, Besuch will bis 15 Uhr bespasst werden. Hole das Training aber nach. Komme mir gerade trotzig wie ein Kind vor.
Der nächste Besuch muss anders ablaufen.
Danke für deine knallharten Analysen. Ist mir wichtig und sind für mich wertvoll
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