*Rina* - Auf geht‘s

  • Das mache ich häufig gedanklich einen Forumsbeitrag formulieren, meistens schreibe ich es dann aber nicht real, das dran denken reicht schon.

    Hallo Rina, hallo alle,

    das habe ich in den Forums-Notfallkoffer mit aufgenommen.

    Viele Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Wir raten im ersten Jahr davon ab.

    Das ist mir zu pauschal. Ich bin nach 5 1/2 Monaten in den Urlaub geflogen. Jedoch nicht in ein Hotel, sondern in eine Apartmentanlage ohne Verpflegung. Die Bude war alkfrei. Ab- und an haben wir selbst gekocht und die restlichen Abende sind wir in unterschiedlichen Restaurants essen gewesen. Saufkneipen wurden konsequent gemieden.


    Das ist alles eine Sache der individuellen Festigung und Vorplanung. Suchtverlangen hatte ich nicht. Ich hatte mir im Vorfeld ausgemalt, wann es mich ereilen könnte, ja und dann kam es nicht. So unterschiedlich können Dinge verlaufen.

  • Das ist alles eine Sache der individuellen Festigung und Vorplanung. Suchtverlangen hatte ich nicht. Ich hatte mir im Vorfeld ausgemalt, wann es mich ereilen könnte, ja und dann kam es nicht. So unterschiedlich können Dinge verlaufen.

    Guten Morgen Carl Friedrich,

    das habe ich auch gemacht. Wir hatten eine FeWo gemietet und einen Wanderurlaub gemacht. Die Fährsituation hatte ich nicht auf dem Schirm. Im ersten Urlaub hatte ich mit meiner Vorplanung überhaupt keine Probleme. Dinge laufen manchmal ganz anders als geplant. Ich besuchte letztes Jahr ein Yogaretreat. Ich sah uns abends gemütlich einen Kräutertee schlürfen. Von wegen. Die Ladies hatten Lust auf einen Sundowner in der Strandbar. Pech gehabt. Ich habe mich dadurch ausgegrenzt gefühlt. Es lässt sich nicht alles planen.
    Liebe Grüße Rina

  • Jahr ein Yogaretreat. Ich sah uns abends gemütlich einen Kräutertee schlürfen. Von wegen. Die Ladies hatten Lust auf einen Sundowner in der Strandbar. Pech gehabt. Ich habe mich dadurch ausgegrenzt gefühlt

    Oh Gott! Ich fahre in zwei Wochen auf ein Yoga retreat und bin fest davon ausgegangen, dass da niemand Alkohol trinkt. Aber klar- Yoga hat mich ja früher auch nicht vom Saufen abgehalten!

    Werde mich innerlich rüsten und zurückziehen, wenn die anderen was trinken- Danke für den Hinweis!

  • Das ist mir zu pauschal.

    Na gut, dann will ich mal nicht so kleinlich sein und der Vollständigkeit halber noch etwas hinzufügen.;)

    Nun war das eine kleine Korrektur, weil *Rina* von zwei Jahren geschrieben hat.

    Wir empfehlen aufgrund jahrelanger Erfahrungen von Langzeitrockenen, im ersten Jahr auf Urlaube, Feste und Aktivitäten, bei denen hauptsächlich und vordergründig Alkohol getrunken wurde , zu verzichten und die Zeit zu nutzen, um ein alkoholfreies Leben aufzubauen.

    Außerdem können nur allgemeine Empfehlungen ausgesprochen werden, da es sich um Richtwerte handelt und die Anzahl der Alkoholiker, die täglich hier aufschlagen , keine individuelle Empfehlung für jede Person ermöglicht.

    Zudem sind diese Empfehlungen als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht, und jeder kann tun, was er möchte, sogar wieder saufen.

    Die Ladies hatten Lust auf einen Sundowner in der Strandbar. Pech gehabt. Ich habe mich dadurch ausgegrenzt gefühlt. Es lässt sich nicht alles planen.

    Danke für diesen Post. Verzicht durch eine gefühlte Ausgrenzung ist eine der häufigsten Suchtdrucksituationen: Der eine oder andere hält dem nicht stand und unterwirft sich dem Gruppenzwang. "Ein Glas kann da ja nicht so schlimm sein" ist dann mit der erste Gedanke, der zum Rückfall führt.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Zusammen,

    ich habe mich heute total gefreut über eine Kleinigkeit und das möchte ich gerne teilen. An Silvester und Karneval werden bei uns traditionell Berliner Ballen gegessen. Irgendwann kamen dann Berliner Ballen mit Füllung und Deko obendrauf in Mode. Ich stand total auf diese Dinger mit Eierlikörfüllung (Beschwippste)und war dann letztes Jahr ein wenig bedröppelt, so nach dem Motto. ,Mist, DIE habe ich echt gerne gegessen, aber egal, jetzt halt nicht mehr.‘
    Und dieses Jahr ist eine ganze Palette an nichtalkoholischen Ballen dazu gekommen. Juchuuu! Apfel schmeckt herrlich nach Bratapfel, mit Pistazienfüllung, mit Nusscremefüllung, Salted Caramel und noch einige andere. Ich bin ganz aus dem Häuschen vor Freude. Ich habe mir fest vorgenommen alle auszuprobieren und mich dann auf einen neuen Lieblings Berliner festzulegen.
    Jetzt ist mir leicht schlecht aber ich bin hochgradig zufrieden. 8)
    Liebe Grüße Rina

  • Berliner haben bei uns an Fastnacht auch Hochkonjunktur.
    Heute Morgen habe ich welche mit Konfetti aus Zuckerguss gesehen.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Zusammen,

    Juchuuu! Trommelwirbel! Ich lebe nun seit zwei Jahren abstinent. Ich schmeiße eine selbstgemachte Limonade in die Runde.

    Ich bin sehr stolz auf mich und ein bisschen verwundert, dass ich das geschafft habe. im Nachhinein bin ich auch entsetzt darüber, dass ich wirklich dachte ohne Alkohol gäbe es keine Spaß bringende Freizeitbeschäftigung.
    Im Großen und Ganzen läuft mein Alltagsleben rund. Natürlich ist nicht alles automatisch gut, aber in vielerlei Hinsicht einfacher. Nicht mehr verkatert wach werden und angstvoll den Abend Revue passieren lassen ist für mich eine ungeheuere große Bereicherung. In meinem Kopf ist es viel leiser geworden, kein Rumgezeter mehr und ich muss nicht ständig mein Suchthirn bedienen. Stille, wie angenehm!
    Früher habe ich alle Menschen in Schubladen gepackt. Mache ich immer noch, aber andersrum. Ich habe nur Menschen kennengelernt mit denen ich gemeinsam saufen konnte, alle anderen fand ich langweilig. Jetzt liegt mein Fokus auf Menschen, die eben nix oder wenig trinken. zum Beispiel gehe ich jetzt gerne auf Familienfeiern, früher empfand ich das als zeitraubende Pflichtveranstaltung. Und tatsächlich ergeben sich jetzt spannende Gespräche.
    Mein abstinentes Selbstbewusstsein wird besser, steckt aber immer noch in den Kinderschuhen. Was ich schaffe ist selbstbewusst ( eher leicht agressiv) zu fragen ‚Ist da Alkohol drin‘. Da ist noch deutlich Luft nach oben, eines Tages möchte ich so sein wie @ Alex auf dem Weg.
    Was ich noch ändern möchte ist, dass ich die gewonnene Qualitätszeit mehr für Freizeit nutze und nicht um mehr zu arbeiten. Mal sehen, wie sich das im dritten Jahr umsetzten lässt.
    Ich blicke zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft. Das Lesen hier im Forum hat mir sehr geholfen. Vielen Dank an Alle, die Ihren Weg teilen und natürlich an die Mods für die Sicherstellung der Qualität.

    Ich wünsche Euch ein sonniges Wochenende
    Liebe Grüße Rina8):saint:

  • Herzlichen Glückwunsch zu 2 nüchternen Jahren 💐

    Dein Titel ist Programm: ‚Auf geht‘s‘.
    Mehr Freizeit - weniger Arbeiten klingt super.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

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