Hello. Auch 12 kg in etwas über 8 Monaten
Krass, wie krass ist dass denn. 👍
Hello. Auch 12 kg in etwas über 8 Monaten
Krass, wie krass ist dass denn. 👍
Krass
..aber herrlich. Bewegungsfreiheit und Entlastung der Gelenke.
Ja, das glaube ich dir gleich, ich tu mich sehr schwer mit meiner Gewichtsreduktion …
Natürlich könnte ich mein früheres Trinken irgendwie mit meinem heutigen Gewicht verknüpfen. Man kann ja alles miteinander verbinden, wenn man nur lange genug darüber nachdenkt. Aber sinnvoll ist das nicht. Damit würde ich dem Alkohol im Nachhinein wieder Bedeutung geben, die er längst nicht mehr hat. Und ich sehe keinen Grund, dem alten Suchtmuster freiwillig eine Bühne zu bauen, nur damit es noch ein Wörtchen mitreden darf.
Das Thema ist durch.![]()
Ich habe in den letzten 19 Jahren etwa 10 Kilo zugenommen. Das ist kein psychologisches Mysterium und auch kein versteckter Gruß aus der Vergangenheit.![]()
Am Ende ist es simpel: Kalorienüberschuss oder Defizit. Das kann man beeinflussen. Der Rest sind alte Geschichten, die keinen Einfluss mehr habe außer man lädt sie selbst wieder ein. Und genau das lasse ich bleiben.
Hartmut es geht für mich auch nicht um einen Gruß aus der Vergangenheit, sondern einfach um meine Beruhigung, dass das mit dem Gewichtsverlust plausibel sein kann. Ich sorge mich gerade etwas um meine Gesundheit und gehe deswegen jetzt auch zum Arzt. Sorry, das hat jetzt wirklich nichts damit zutun, dass ich dem Alkohol irgendeine überhöhte Bedeutung beimesse.
es geht für mich auch nicht um einen Gruß aus der Vergangenheit, sondern einfach um meine Beruhigung,
Mir ist schon bewusst, was da bei dir abläuft — aber es wird trotzdem verknüpft, und ein Suchtgehirn bastelt sich dann sehr gern seine eigene Geschichte daraus. Es ist erstaunlich kreativ, wenn man es lässt.
Also, wie du sagst, ab zum Arzt. Bringt ja nichts, wenn Spekulationen mehr Raum bekommen als eine Diagnose.
Dir alles Gute
Irgendwie macht mir mein (mittlerweile gestoppter) Gewichtsverlust Sorge und ich frage mich, inwiefern das (unter anderem auch) auf die fehlenden Alkoholkalorien zurückzuführen ist. Habt ihr abgenommen als ihr keinen Alkohol mehr getrunken habt?
Anfangs habe ich gar nicht so abgenommen, weil ich so ziemlich jede Alkoholkalorie gegen eine Süßkramkalorie eingetauscht hatte.
Als ich dann den Süßkram weggelassen habe (bzw. drastisch reduziert), sind die Kilos geschmolzen. Ziemlich viele sogar.
Ich sehe da schon einen Zusammenhang zum Alkohol, einfach, weil das Eine ohne das Andere gar nicht möglich gewesen wäre.
Dabei messe ich dem Alkohol auch keine übermäßige Bedeutung bei. Und ehrlich gesagt fände ich es schon merkwürdig, den ehemaligen Alkoholkonsum so gänzlich aus der körperlichen Entwicklung rauszulösen.
Natürlich war der Alkohol der Grund, warum ich immer mehr aus dem Leim gegangen bin, weil der ja ein ordentliches Zuviel an Kalorien geliefert hat. Und mit Sicherheit wären diese Alkoholkilos auch viel eher gepurzelt, wenn ich nicht angefangen hätte zu naschen.
Jetzt halte ich mein neues Gewicht auch schon ziemlich lange. Und würde ich jetzt weiter abnehmen, was ich nicht will, wäre das sicher nicht mehr dem Weglassen von Alkohol geschuldet.
Ich sorge mich gerade etwas um meine Gesundheit und gehe deswegen jetzt auch zum Arzt
Das ist eine sehr gute Entscheidung.
Ich hab jetzt 30 kg abgenommen aber nicht nur durch Alkohol weglassen sondern ich mein Leben komplett umgestellt.
Hallo Schmitty, bei mir wären es ca. 14 kg, in 73-75 auf 59kg. Ich denke aber das meiste war Stress bedingt, inzwischen wiege ich 68-69 kg.
Grüße und schöne Feiertage
Arno
Habt ihr abgenommen als ihr keinen Alkohol mehr getrunken habt?
Da ich erst mal so weiter gegessen habe wie vorher - sprich viel zu wenig - habe ich erst mal 20 kg abgenommen. Mindestens 1.400 k/cal Bier sind ja täglich weg gefallen. (Eher noch mehr) Also auf 76 kg. War schon recht dürr.
Davon sind jetzt wieder über 10 kg drauf und ich muss aufpassen, dass es nicht so weiter geht. Jetzt bei ca. 86 kg. Bin 188 cm.
Danke Euch, das beruhigt mich etwas. Ich bin, wie gesagt, mal gespannt, was der Arzt kommende Woche sagt….wenn es so sein soll, dass ich wieder so viel/wenig wiege wie zu der Zeit, bevor mich die Sucht überrollt hat, ist ja alles gut. Es muss nur gesund sein.
Guten Morgen,
Irgendwie muss ich jetzt doch mal meine Gedanken mitteilen….Gestern war so ein Tag, der mich unfassbar an meine nasse Zeit erinnert hat. Ich war im Home Office und alleine zu Hause und es bestand auch nicht die Möglichkeit, dass am selben Tag noch jemand heimkommt. Termine außerhalb hatte ich auch nur am frühen Morgen. Früher war das genau das Szenario, in dem ich losgestiefelt wäre, um mir Alkohol zu kaufen und den dann auch schon während der Arbeit zu trinken. Bis zum Abend wäre ich vielleicht auch noch ein zweites Mal losgegangen, um Nachschub zu holen. Das habe ich gestern natürlich nicht gemacht, aber allein schon diese komischen Gedanken haben mich extrem beunruhigt. Ich bin dann Abends auch zur Sicherheit nichtmal Zahnpasta einkaufen gegangen, obwohl meine leer war. Krass!
Zum Glück fühle ich mich heute wieder stabil, aber das hat mir deutlich vor Augen geführt, wie fragil die ganze Abstinenz doch auch sein kann. Kann das jemand nachvollziehen?
LG,
Schmidtty
Das habe ich sehr oft und fast überall. Habe auch überall gesoffen. Auf dem Balkon, an der Bank, hier und dort. Ich sag mir immer: Aber ich habe auch schon oft auf dem Balkon oder dort etc. nicht gesoffen und es war viel besser ohne die ganzen negativen Sachen
Hallo Schidtty,dieses Szenario kann ich richtig gut nachempfinden. Genau so (oder sehr ähnlich) würde es in mir auch arbeiten. Das ist sogar so ein doller Los-Treter,dass ich diese Situation vermeide. Mein Mann hat ein paar vereinzelte Termine,wo er über Nacht weg wäre. Das geht zZt noch garnicht und ich bin am organisieren ,wo ich dann zur selben Zeit "nicht allein" bin.
Ich weiß genau,dass die von dir beschriebene Szene mein Lieblingtrinksituation gewesen wäre...und ich begebe mich nicht da hinein.
Gut,dass es dir heute wieder besser geht! LG
Irgendwie muss ich jetzt doch mal meine Gedanken mitteilen…
das ist gut so.![]()
Gestern war so ein Tag, der mich unfassbar an meine nasse Zeit erinnert hat.
Und das ist trotz der „Belastung“ gut so. Sich zu erinnern hat für mich einen klaren Zweck: Es macht mir bewusst, dass ich süchtig bin und bleibe. Mehr aber nicht – das kenne ich ja, und ich muss es nicht neu bewerten.
. Früher war das genau das Szenario, in dem ich losgestiefelt wäre, um mir Alkohol zu kaufen und den dann auch schon während der Arbeit zu trinken. Bis zum Abend wäre ich vielleicht auch noch ein zweites Mal losgegangen, um Nachschub zu holen.
Das war nie meine Strategie. Ich habe mich nicht damit beschäftigt, was ich in den nassen Zeiten gemacht habe , das waren reine Suchtabläufe, komplett aufs Saufen ausgerichtet.
Für mich ergibt es auch keinen Sinn, solche Szenarien heute noch einmal durchzugehen. Damit würde ich dem Suchtdruck bzw. dem Suchthirn nur wieder Spielfläche geben und ihm erlauben, alte Muster als vermeintliche „Lösung“ aufzuwärmen.
Auf jeden Fall ist es gut, dass Du nicht mehr Zahnpasta kaufen gefahren bist, Schmidtty, das hätte bei dem Kopfkino tatsächlich gefährlich werden können.
Jetzt ist die Frage, wie Du dieses Kopfkino künftig verhindern kannst, denn auf das Homeoffice bzw. Dein Zuhause möchtest Du ja sicher nicht verzichten.
Ich hab mich anfangs auch gefragt, wie ich denn in meinem Zuhause meine Abstinenz festigen soll, wo das doch mein bevorzugter Trinkort war - jeden einzelnen Abend.
Am Ende geht es darum, mithilfe der Grundbausteine die alten (Denk)Gewohnheiten durch neue zu ersetzen. Und wenn solche Erinnerungen hochkommen, nicht in Angst erstarren, sondern neu bewerten/abwürgen und sich sagen: Ja, krass, so war das bis vor gar nicht langer Zeit bei mir. Wie gut, dass ich das nicht mehr brauche und mein Zuhause jetzt mein sicherer Ort ist.
Notfalls, wenn solche Gedanken häufiger komnen, die neue Zeitrechnung durch eine mehr oder weniger umfangreiche Umgestaltung von Homeoffice/Wohnung markieren, den Tipp habe ich hier damals bekommen. Und wenn Du nur ein neues Bild über Deinen Schreibtisch hängst ...
Danke fürs Aufschreiben!
Es waren schlichtweg Erinnerungen. Die kommen hoch, weil das ja mal so war. Und jetzt hast du deine Festplatte neu überschrieben. Gut gemacht.
Ja, so sehe ich das auch. Ich habe mich jetzt in einer früher brenzligen Situation komplett anders verhalten und somit hoffentlich den neuen Pfad breiter ausgetreten.
Nein, ich darf und werde nicht mehr in alte Muster zurückfallen. Erst im Laufe des letzten halben Jahres ist mir sukzessive klar geworden, wie lebensgefährlich und selbstzerstörerisch mein Verhalten jahrelang war. Wie krass auch für meine Familie, das mit anzusehen.😧
Oh ja Diese Situationen....Mir fällt es schwer wenn ich frei habe oder Abends manchmal nach der Arbeit. Da kommen solch dumme Gedanken hoch und Situationen in denen ich getrunken hätte .Ich bin oft allein und muss aufpassen, denn es würde mich ausser ich selbst niemand daran hindern . Ich habe beschlossen dass ich dann versuche, mir klar zu machen das ich mächtiger sein möchte als die Situation und mein zu Hause, meins ist und der Alkohol hier ausgezogen ist . Wenn es gar nicht geht ,gehe ich raus und laufe oder überlege mir was ich für dass Geld was ich versoff ,kleines kaufen könnte was mir Freude macht . Eine Blume oder deko .... oder was gutes zu essen. Ich gehöre zur Gruppe, zugenommen.... leider ! Ich hab versucht viel Obst zu essen... aber die 🍫 esse ich trotzdem im Übermaß. Aber .... nicht mehr soviel wie noch vor paar Wochen. Ich denke es sind Erinnerungen an Situationen k d Gefühle oder Gerüche die einen sofort triggern können . Ich hoffe wir haben eine gute Strategie im Notfallkoffer die uns hilft dass umzusetzen und die die Erinnerungen immer weniger stark sein lässt .
Tiffy Nach schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit ist mein Notfallkoffer jetzt gut gepackt, ja. Das ist auch wirklich wichtig. Nochmal möchte ich keine Runde in der Alkoholspirale drehen und drücke Dir die Daumen, dass Du auch die richtigen Dinge in Deinem Koffer hast, um dauerhaft stabil zu bleiben!
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