Hast Du und Deine Frau den eine Idee wie Ihr das mit der Mediatorin einfädeln wollt?
Ich muss mal schauen was es bei uns so an Angeboten gibt, blaues Kreuz hat gestern jemand geschrieben wäre eine Möglichkeit
LG TM
Hast Du und Deine Frau den eine Idee wie Ihr das mit der Mediatorin einfädeln wollt?
Ich muss mal schauen was es bei uns so an Angeboten gibt, blaues Kreuz hat gestern jemand geschrieben wäre eine Möglichkeit
LG TM
Hi Topfmann.
Ich wollt nur geschwind einwerfen, dass ich es nicht ganz so toll finde, wenn hier 15 verschiedene Menschen über deine Frau herziehen und Eheberatung betreiben, ohne sie und ihre Sichtweise auch nur ansatzweise zu kennen. Ganz dünnes Eis und irgendwie auch unfair. Stell dir nur mal vor, sie würde lesen, was hier über sie geschrieben wird.
Nur ein Gedanke,
LG, Hera
Das blaue Kreuz macht eine tolle Arbeit.
Aber Mann oder Frau muss es auch zu zulassen.
Mit meiner Frau hab ich heute versucht zu reden aber es kam nicht viel konstruktives dabei raus, naja wenigstens war alles im rahmen, keine rumgeschreie usw.
Hi Topfmann, schön daß du hier weiter schreibst. Ich denke,es ist gut,wenn wir dich hier aus dem Forum etwas begleiten.Es gibt dir Halt und sicher hilft dir der eine oder andereTipp.Also möchte ich auch noch etwas schreiben.Das Sprechen mit deiner Frau, scheint ja tatsächlich ein Problem zu sein.Eine Meditation ist eine gute Idee, das geht allerdings sicher auch nicht von heute auf morgen!? Es wäre meiner Meinung nach deshalb wichtig, das ihr vorher ins Gespräch kommt. Eine Meditation kann auch nur dann helfen, wenn beide Seiten etwas ändern wollen,sonst bringt das nix.Bei deiner Frau bin ich da skeptisch. Wie wäre es mit der Variante, einen Brief zu schreiben? Hab ich gestern schon vorgeschlagen! Dann kommt ja zumindest eine Reaktion von ihr und ihr kommt dadurch endlich mal ins Gespräch 🗣. Wie gesagt, das ist nur eine Idee von mir.
Das mit dem Freund deiner Frau ist unterirdisch. Ist das Dummheit oder Respektlosigkeit? Ich kann das nicht nachvollziehen. Gott sei Dank ,gibt es sowas in meinem näheren oder weiteren Bekanntenkreis nicht und wenn,würde ich sie aus meinem Leben streichen.Mein Sohn wuste mit 9 Jahren schon, das Alkoholismus eine Krankheit ist! Ich war damals ganz überrascht, das von einem 9 jährigen zu hören.Mein Schwager war damals pitschnass.
Ja genau, wie geht's deinen Kids? Wie alt waren sie nochmal? 🤔 OK, das waren ein paar Gedanken von mir.Ich hoffe ,du kannst was anfangen damit.
Gruß Bono
MUKIKU
Was ist das? Übersetz mal!
Ist mir was entgangen![]()
Was ist das? Übersetz mal!
Ist mir was entgangen
Ich antworte mal …Mutter Kind Kur
Danke! Alles klar!![]()
Ich wollt nur geschwind einwerfen, dass ich es nicht ganz so toll finde, wenn hier 15 verschiedene Menschen über deine Frau herziehen und Eheberatung betreiben, ohne sie und ihre Sichtweise auch nur ansatzweise zu kennen. Ganz dünnes Eis und irgendwie auch unfair. Stell dir nur mal vor, sie würde lesen, was hier über sie geschrieben wird.
Kann ich verstehen, Hera, mir ist hier auch manches zu viel an gutgemeinten RatSCHLÄGEN, aber dafür kann ja erst mal Topfmann nichts, er hält sich doch relativ bedeckt, finde ich.
Und das Ganze mit sich selbst ausmachen kann ja auch nicht Sinn einer Selbsthilfegruppe sein, die Situation gefährdet ja nun mal massiv seine Abstinenz...
Ich nehme an "kurz", weil es keinen Alkohol mehr zu trinken gibt? Seit dem lässt er sich doch nicht mehr blicken. Wenn ich mich recht erinnere.
Nein, er kam mit dem Fahrrad seiner Tochter da mussten die Bremsen entlüftet werden...okay normalerweise wären wir danach schon mit Bier am Tisch gesessen aber es war spät und er wollte wahrscheinlich heim aufs Sofa.
Zu seinem Trinkverhalten kann ich nichts sagen, ich hab nie mitgezählt, jedenfalls hab ich ihn noch nie mit Kontrollverlust gesehen. Sein Bruder ist wohl am Alkohol gestorben sowie
einer seiner Freunde der auch noch mein Namensvetter war🙄.
Zu seinem Trinkverhalten kann ich nichts sagen, ich hab nie mitgezählt,
Das ist ja unerheblich. Auf seine Reaktion kommt es an. Mit dem Background sollte man meinen, er weiß, was es heißt Alkoholiker zu sein.
Egal. Du weißt, woran Du bei ihm bist.
Kann ich verstehen, Hera, mir ist hier auch manches zu viel an gutgemeinten RatSCHLÄGEN, aber dafür kann ja erst mal Topfmann nichts, er hält sich doch relativ bedeckt, finde ich.
Und das Ganze mit sich selbst ausmachen kann ja auch nicht Sinn einer Selbsthilfegruppe sein, die Situation gefährdet ja nun mal massiv seine Abstinenz...
Ich versteh, was du meinst, trotz allem ist das was, dass eigentlich nur die beiden was angeht. Meine Meinung.
Kein Alkoholiker sollte seine Abstinenz von anderen Menschen oder Lebensumständen abhängig machen. Das ist ja auch eine Hintertür. Wie wenn man sagt, ich brauch meinen Führerschein, deshalb trink ich nicht und verliert seinen Job, dann steht dem Saufen nix mehr im Weg.
Ich muss mich so festigen, dass es meine Abstinenz nicht gefährdet, wenn mich jetzt zum Beispiel mein Mann verlässt. Ich hab für MICH aufgehört zu trinken, nicht wegen ihm.
So komm ich nicht in die Opferrollen-Position.
Kein Alkoholiker sollte seine Abstinenz von anderen Menschen oder Lebensumständen abhängig machen
Naja aber ganz isoliert lebt man ja nicht. Ich habe z.B. gemerkt, dass Trinken in meiner Beziehung eine ganz große Rolle spielt und wir uns nüchtern wenig zu sagen hatten. Also habe ich mich getrennt. Aber das war auch keine lange oder besonders intensive Beziehung mit gemeinsamen Kindern/ Haushalt oder so.
Aber ich glaube schon dass sich beziehungsdynamiken durch die Abstinenz eines Partners ganz schön verändern. Das Trinken macht was mit Partnern, das nüchtern sein aber auch. Klar ist man selbst für die Nüchternheit verantwortlich, aber Partner sollten da schon irgendwie mit ins Boot.
Ich kann mir vorstellen dass es da in vielen Partnerschaften erst mal ordentlich kracht und man sich neu finden muss.
Das belastet dann beide Seiten und es muss viel geredet werden- wenn das alleine nicht klappt, dann eben mit Unterstützung von außen. Schuld sehe ich da erst mal bei keiner Seite.
Schuld sehe ich da erst mal bei keiner Seite.
Es ist absolut unerheblich wer schuld ist.
Egal was ist, oder war. Hier stellt sich die "Beziehung", wie sie gerade läuft, als Belastung dar.
Brandgefährlich für einen frisch Abstinenten. Und auch auf Dauer nicht haltbar.
Die Situation muss sich ändern. Aus dem Grund hagelt es hier eben Tipps.
Ich mache mir Gedanken und möchte zur Selbsthilfe beitragen. Anderen geht es genauso und aus diesem Grund kann das schon mal, in kurzer Zeit, in einem Thread recht viel werden.
Diese Beiträge zeigen aber Wertschätzung und eine gewisse Anteilnahme. Wäre das nicht so, wäre ich hier mit einem einzigen Klick wieder aus dem Faden raus und hätte mir das Lesen und Tippen gespart.
Ja, und da schwingen eben auch Emotionen mit. Als ausgebildeter Psychologe hätte ich das sicher besser drauf. Aber ich bin "nur" ein ganz normaler Alkoholiker, der zufällig etwas sehr Ähnliches erlebt hat. Aus diesem Grund spricht mich das hier besonders an.
also, als ich trocken geworden bin hat mein mann weiter gesoffen. ich habe es nach 2 jahren geschafft mich zu trennen. ich stand mit 4 kinder da. viel war mir nicht geblieben, hatte ja auch durchs saufen alles verloren was soziale kontakte angeht.
ich weiß das ich über kurz oder lang rückfällig geworden wäre wenn ich den schritt nicht gemacht hätte denn ich hätte keinen rückzugsort gehabt der alkfrei ist.
mein mann war auch der meinung das er sich von mir sein bier nicht verbieten läßt und seine freunde kann ich ihm auch nicht madig machen. nun er hat sich für sein bier entschieden und ich mich für ein leben ohne sucht. das hieß dann allerdings auch ein leben ohne ihn.
auf was konkret hätte ich dabei rücksicht nehmen sollen? auf sein süchtiges verdrehtes ego? und wo bitte ist da mein recht auf meinen schutz und meine nüchternheit?
eine partnerschafft besteht nicht nur aus rechten des einen und pflichten des anderen. und wenn sich einer aber so benimmt ist es eben keine partnerschaft mehr sonder bestenfalls eine zweckgemeinschaft bei der eine seite die a-karte hat was die emotionen angeht.
mein mann hat es dann auch geschafft sich tot zu saufen, vor 9 jahren haben wir ihn beerdigt, mit grade mal 64 jahren. ja es tut mir leid, es hätte vieles anders laufen können aber es war seine entscheidung. wäre ich geblieben läge ich jetzt mit sicherheit neben ihm. auf meine garbstein ständen dann wohl, sie war ihm diese loyalität schuldig. nicht wirklich. loyalität ist keine einbahnstraße.
Moin Topfmann,
hier mein Senf dazu:
Bleib doch einfach erst 1x trocken.
Deine Trockenheit ist die Basis für alles weitere, & wenn dir dein Umfeld signalisiert,
dass sie mit dem Thema nichts anzufangen wissen oder es gar aus welchen Gründen auch immer herabzuspielen versuchen,
dann sind das nicht die richtigen Ansprechpartner.
Trocken werden musst du sowieso alleine für dich, das nimmt dir niemand ab.
& nichts ist einem Rückfall förderlicher als ein soziales Umfeld, dass dich trinken sehen will.
Hmmm 🤔, ich wollte schon vorgestern schreiben...dachte komm' lass' es, aber das Thema fuchst mich irgendwie.
Ich konnte mir auch jahrelang gar nicht vorstellen auf Alkohol zu "verzichten". Das gehörte für mich von klein auf dazu. Ich war keine Alkoholikerin, aber hatte sicher ein nasses Denken (😬 oder gibt's das nicht???).
Nach der ersten Reha meines Mannes habe ich dann aber ihm zuliebe Zuhause und in seinem Beisein nichts Alkoholisches mehr getrunken. Es war auch nichts da. Ich habe versucht es mir nicht anmerken zu lassen, aber es hat mich geärgert. Für mich war das schon auch eine Umstellung, die ich als Verzicht empfunden hatte. Aber mir war klar es muss sein.
In der zweiten Reha (Suchtklinik) wurde mir im Angehörigen-Seminar vorgeworfen es sei Ausdruck von Co-Abhängigkeit, dass ich wegen ihm selbst nichts trinke. Er sei doch süchtig und nicht ich.
Zur Krönung war am Ende des Seminars noch ein Paar aus einer SH-Gruppe "aufgetreten": sie (Alkoholikerin) hat beteuert, dass es ihr gar nichts aus mache, dass ihr Mann manchmal Zuhause Wein trinke und den auch im Keller lagere - und sie war schon 20 Jahre trocken.
Jedenfalls habe ich aber weiterhin Zuhause alles alkoholfrei gehalten. Aber es vermisst. Und das, obwohl ich ja immer wieder hautnah erlebt habe, was Alkohol anrichtet!
Erst als ich dabei war, als mein Mann im kalten Entzug einen epileptischen Anfall hatte - erst dann ist es mir wirklich klar geworden wie riskant und lebensbedrohlich das alles ist. Vorher wusste ich es im Kopf, aber dann habe ich es gespürt, es ist mir durch Mark und Bein gefahren. Und ab dann, wollte ich selbst keinen Alkohol mehr trinken, hatte Ekel entwickelt. Kein Gefühl mehr von: wegen dir kann ich nicht. Sondern nee, ich will nicht! Und ich sehe wie lebenswichtig das ist.
Was ich sagen will: nur weil es bei dir jetzt klick gemacht hat, muss es bei deiner Frau nicht genauso sein. Auch wenn hier alle mit dem Finger auf sie zeigen - ich kann sie verstehen. (Ich habe aber auch nicht alle Beiträge gelesen, also vielleicht gab es da auch was, was ich nicht auf dem Schirm habe). Auch für mich als Ehefrau war es ein Prozess an den Punkt zu kommen die Abstinenz zu akzeptieren. Muss ich zugeben.
Ich hoffe du findest deinen Weg,
Jump! 🏵️
Ich konnte mir auch jahrelang gar nicht vorstellen auf Alkohol zu "verzichten". Das gehörte für mich von klein auf dazu. Ich war keine Alkoholikerin, aber hatte sicher ein nasses Denken (😬 oder gibt's das nicht???).
Nein, nasses Denken haben nur Alkoholiker. Denn das ist das Denken, was die Sucht festhält.
alle mit dem Finger auf sie zeigen - ich kann sie verstehen. (Ich habe aber auch nicht alle Beiträge gelesen, also vielleicht gab es da
Nein, hier haben nicht alle mit dem Finger auf xy gezeigt,das stimmt so nicht.Eher war es so, daß zuviele User auf einmal was zu
dem Thema gesagt haben. Das war sicher nicht böse gemeint von den Usern, kann aber demjenigen den es betrifft, auch zuviel werden!! Außenstehende wissen eh immer alles besser! Bei eigenen Problemen sind sie dann jedoch selbst ratlos!
Ich konnte mir auch jahrelang gar nicht vorstellen auf Alkohol zu "verzichten". Das gehörte für mich von klein auf dazu. (...)
Nach der ersten Reha meines Mannes habe ich dann aber ihm zuliebe Zuhause und in seinem Beisein nichts Alkoholisches mehr getrunken. Es war auch nichts da. Ich habe versucht es mir nicht anmerken zu lassen, aber es hat mich geärgert. Für mich war das schon auch eine Umstellung, die ich als Verzicht empfunden hatte. Aber mir war klar es muss sein.
Jedenfalls habe ich aber weiterhin Zuhause alles alkoholfrei gehalten. Aber es vermisst. Und das, obwohl ich ja immer wieder hautnah erlebt habe, was Alkohol anrichtet!
Erst als ich dabei war, als mein Mann im kalten Entzug einen epileptischen Anfall hatte - erst dann ist es mir wirklich klar geworden wie riskant und lebensbedrohlich das alles ist. Vorher wusste ich es im Kopf, aber dann habe ich es gespürt, es ist mir durch Mark und Bein gefahren. Und ab dann, wollte ich selbst keinen Alkohol mehr trinken, hatte Ekel entwickelt.
Als Alkoholikerin (und damit Teil der sichtbaren Spitze des gigantischen Alkohol-Eisbergs) sage ich vielen Dank für diesen ehrlichen Bericht, Jump. Fühlte mich kurz nicht mehr ganz so aus der Art geschlagen, gebe ich zu.
Vielleicht bringt es auch manche Angehörige betr. Eigenkonsum zum Nachdenken - ohne dass ich deshalb die Eigenverantwortlichkeit des Alkoholikers infrage stellen oder abschwächen möchte.
Den Danke-Button hatte ich fer Einfachheit halber schon fast gedrückt, da las ich noch Folgendes:
Auch wenn hier alle mit dem Finger auf sie zeigen - ich kann sie verstehen. (Ich habe aber auch nicht alle Beiträge gelesen, also vielleicht gab es da auch was, was ich nicht auf dem Schirm habe).
Nach dem, was hier nachzulesen ist, scheint die Situation bei Topfmann doch sehr anders zu sein als bei dir und deinem Mann.
Vielleicht schaffst Du es ja noch, den Faden mal komplett durchzulesen, auch wenn manche RatSCHLÄGE wirklich ein bisschen viel sind. Würde mich interessieren, ob sich dadurch Deine Sichtweise ändert.
Hallo zusammen.
Jump, ich verstehe was Du meinst, doch ich glaube die Empörung hier bei Topfmann ist nicht so groß, weil die Frau selbst weiterhin was trinken möchte, sondern weil sie SEINE Sucht nicht ernst nimmt. Es wird belächelt, Tiramisu eingekauft und es wirkt so, als wäre es ok oder sogar schöner für sie, wenn Topfmann wieder trinken würde.
Das ist der entscheidende Punkt glaube ich, der die Sache etwas unterscheidet.
Jump, ich lese bei Dir heraus, dass Du Deinen Mann immer ernst genommen hast und ihn in seiner Abstinenz unterstützt hast.
Das würde ich von meinem Partner auch erwarten, selbst wenn er für sich entscheidet, nicht abstinent leben zu wollen.
LG Cadda
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