Rennschnecke - bin froh, hier zu sein

  • Hallo liebe Rennschnecke,

    ich hoffe das Du Dich bald wieder wohler fühlst. Bei mir ist auch nicht jeder Tag gleich bzgl. meiner Gefühlswelt. Ich versuche aber immer das Beste daraus zu machen. Die trübe Jahreszeit drückt mir auch aufs Gemüt. Wenn es bei mir ganz schlimm ist, dann mache ich das Radio an, höre mich durch die Charts und Tänzel in der Wohnung vor mich hin. Das hebt bei mir tatsächlich die Stimmung.

    Fühl Dich einfach mal gedrückt.

    LG

    Bibi

    Das Leben wird dir solange denselben Test geben, bis du ihn bestanden hast.

    -Xo Filou-

  • Hallo liebe Rennschnecke, was tust Du noch, ausser dieses Forum, für Deine Trockenheit?

    Du weisst Ja: nur nicht trinken reicht nicht und auch nach Jahrzehnten ist das erste Glas nur eine Armlänge entfernt. Es hört nie auf.

    Mir tut meine reale Selbsthilfegruppe sehr, sehr gut, ich möchte sie fast als überlebenswichtig für mich einordnen.

    Vielleicht probierst Du noch mal ein paar weitere reale Selbsthilfegruppen für Dich aus? Am besten über einen gewissen Zeitraum. Jede Selbsthilfegruppe ist ja nur so gut wie ihre Mitglieder, egal wie sie heisst.

    Bei uns in der Gegend besteht auch immer die Möglichkeit, zur Suchtberatung zu gehen und dort Unterstützung zu erhalten, auch als trockener Alkoholiker.

    Dein Suchthirn wird niemals verschwinden und Dir immer das Gefühl vermitteln, daß alles gut ist, wenn es langsam wieder aktiv wird. Das weisst Du sicher. Ich sage Dir jetzt nicht, das Du wachsam sein solltest denn das bringt ja nichts, da die Gefahr ja aus Deinem eigenen Kopf kommt. Wenn es nicht gut geht dann hilft nur eins: Hilfe holen.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

  • Zum einen habe ich es noch nicht geschafft, nach dem endgültigen Auslaufen meiner ambulanten Reha hier, in meiner SHG, intensiver an meiner Selbsthilfe zu arbeiten (außer hier tagtäglich mitzulesen).

    Was ist denn für dich Selbsthilfe?

    Für mich ist Selbsthilfe u. a. hier zu lesen, zu gucken, wie machen das die anderen, wie gelingt es ihnen, ihr alkoholfreies Leben ‚ganz normal‘ zu leben, ohne zu vergessen oder zu verdrängen, dass sie alkoholsüchtig sind….
    Ich reflektiere dabei mein Leben, meinen Umgang mit dem, was mich so umtreibt, was in meinem Alltag passiert und freue mich darüber, dass ich da keinen Alkohol mehr brauche.

    Mir ist klar geworden, dass ich letztendlich nur noch gesoffen habe, weil ich alkoholsüchtig bin und dass ich jetzt nicht mehr saufe, weil ich alkoholsüchtig bin.

    Und irgendwann kam mir der Gedanke: Was hast Du eigentlich geändert, außer nicht mehr zu saufen? Die Arbeitszeit, ok, aber sonst?

    Diese Frage stelle ich mir auch hin und wieder, allerdings immer seltener.
    Ich komme immer wieder an der Stelle raus, wo ich feststelle: Es ist gut so, genau so, wie es ist.
    Ich fühle mich gut bei dem, was ich mache und ich fühle mich gut bei dem, was ich nicht mache.

    Probleme werden nie so ganz an mir vorbeigehen, schlafen werde ich immer mal nicht so gut können, schöne Situationen kommen auch immer wieder…..alles kein Grund, Alkohol zu trinken….

    Wenn das mal nicht mehr so sein sollte, werde ich mir Gedanken über Veränderungen machen.

    Vielleicht wäre das anders, wenn ich mich immer oder oft in einem alkohollastigem Umfeld bewegt hätte oder ich gerne mit anderen getrunken hätte…..

    ‚Vielleichts‘ sind aber nicht das Leben.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

    Einmal editiert, zuletzt von Stern (22. Februar 2026 um 11:54)

  • Und irgendwann kam mir der Gedanke: Was hast Du eigentlich geändert, außer nicht mehr zu saufen?

    Das erscheint mir eine gute Frage zu sein. Da ich in einem Ballungsraum wohne, habe ich es sicherlich leichter, was Ablenkungen und Alternativen zum dörflichen Leben betrifft, das auf mich oftmals sehr alkohollastig wirkt.


    Wichtig ist mir, mich regelmäßig draußen zu bewegen und selbst bei schlechtem Wetter meine Runden zu drehen. Ich habe mir eine Schrittzähler-App geladen und sehe sie als zusätzlichen Anreiz, einfach mal frische Luft zu schnappen und so auf andere Gedanken zu kommen. Vielleicht liegt es auch an meinem Alter, aber mal draußen 5-10 km zu Fuß zurückzulegen, das lüftet mein Hirn und meine Gedankenwelt ungemein. Anschließend einen heißen Kaffee oder Tee und gleich geht's mir besser.


    Dazu gehe ich mindestens 2x wöchentlich ins Figtnesstudio und regelmäßig in der kalten Jahreszeit in die Sauna. Dort treffed ich ab- und an Bekannte und tausche mich ein wenig aus, jedoch nicht an der Bar.


    Dies nur mal als kleine Anregungen, aus der Sicht eines Mannes, ich weiß, dass die Damenwelt viele Dinge etwas anders betrachtet, fühlt und auch einschätzt.

    Abschließend wünsche ich, dass rasch wieder bessere Tage kommen.

  • Hallo Rennschnecke,

    du hast mehr an deinem Leben geändert, als nur das Saufen sein zu lassen. Du bist in ständigem Kontakt mit dieser SHG und tauscht dich aus, gibst gute Ratschläge und anderen das Gefühl, nicht alleine zu sein. Mir hast du mehrfach geholfen und bekommst von mir ganz viele Punkte für's Karma.

    LG Matcha

  • … liebe Rennschnecke, du bist immer wieder in meinem „Fädchen“ aufgetaucht, das hat und freut mich immer wieder…

    Ich hoffe und wünsche dir sehr, dass du dein aktuelles Stimmungstief bald überwunden hast… viele Tips hast du ja bekommen,“lediglich“ das Umsetzen ist die Krux, ich wünsche mir für solche Fälle entweder hexhex, oder einen Johann… auf den man es abwälzen könnte, solange bis man selbst das Ruder wieder fest in der Hand hat…

    Ja, das selber Tun, die Selbstfürsorge, darin liegt die Schwierigkeit… Ich wünsche dir, dass dir kleine positive Gedanken, Helferlein begegnen um das Tal zügig u beherzt zu durchschreiten…🙏🙏🙏👍

    LG Simsalabim 🧙‍♀️

  • Ja, ich fühle mich gerade nicht so stabil wie lange Zeit, und das nehme ich ernst.

    Das ist gut so, denn du merkst, wenn etwas nicht in Ordnung ist.;) Andere ignorieren es schon mal.

    Woran das liegt?

    An der Sucht,;) Alles andere ist Risikominimierung. Je mehr ich hineininterpretiere, desto mehr gebe ich dem Raum. Gegensteuern, weitermachen – manchmal ist weniger mehr.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Rennschnecke,

    ich finde es gut, dass Du Dich gut wahrnimmst und merkst, dass Du nicht stabil bist im Moment.

    Ich wünsche Dir, dass Du aufmerksam bleibst und diese (Deine) SHG nutzen kannst um Deine Abstinenz wieder zu stabilisieren.

    VG Sue

    You will bloom if you take the time to water yourself 🌷

  • Hi Rennschnecke ,

    dann lesen und schreiben wir uns jetzt hier weiter.;) Wichtig ist das Du diese SHG so nutzt, dass sie Dir hilft. Das ist das allerwichtigste.

    Dass Du weißt, wie es geht und anderen helfen kannst, ist eh klar. Und dass Du für mich ein wichtiges Mitglied von unserer gemeinsamen SHG bist, ist mir zumindest auch eh klar.

    Zu Deiner aktuellen Situation fällt mir zunächst erst einmal nur ein. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht Dir noch weitere Hilfe zu holen z:B. eine Psychotherapie? Und zu den leicht zugänglichen Alkvorräten auf Deiner Arbeitsstelle ist dort bekannt, dass Du trockene Alkoholikerin bist? Denn dann könntest Du darum bitten, dass diese Alkvorräte für Dich nicht mehr frei zugänglich sind. Bzw. bitten ist ein zu schwaches Wort Du könntest, auch wenn ihr eine Personalvertretung habt, mit denen sprechen, ob die Dich anonym dabei unterstützen könnten, dass diese Alkvorräte zumindest für Dich nicht mehr frei zugänglich sind. Und es kann ja auch sein das dort noch weitere Menschen arbeiten, die bezüglich Alkohol vulnerabel sind.

    Und ganz zum Schluss möchte ich Dich an Deine Anfänge hier in dieser SHG erinnern, Du hast Dich glaube ich drei Monate vor Deinem Entzug hier angemeldet, den Du dann konsequent durchgezogen hast. Das finde ich bis heute unglaublich konsequent und dafür hast Du meinen aufrichtigen Respekt. Weil ich mir tatsächlich sehr, sehr unsicher bin, ob ich das so hingekriegt hätte.

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Danke dafür, dass Du nachgezählt hast und mich kein bisschen unter Druck setzt, Alex. 😉

    Aber ist schon richtig, bisher war ich mit der Fülle von Antworten bei aller Freude darüber regelmäßig überfordert und bin schnell wieder verstummt.

    Jetzt möchte ich ja was ändern und fang deshalb einfach mal an - ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

    Kann aber etwas dauern, darum vielleicht erst mal mit weiteren Reaktionen warten? Ich übe noch ...

  • Hallo liebe Rennschnecke,


    wenn ich dir schreibe, erwarte ich nicht, dass du mir antwortest.

    Und wenn mir in meinem Buch jemand schreibt, kriegt der oder die auch nicht immer eine Antwort. Wenn ich diesen Anspruch an mich hätte, würde mich das überfordern. Das nur mal so.

    Viele Grüße

    Thalia

  • Wenn ich mehrere Fragen oder Hinweise geschrieben bekommen habe, antworte ich erst mal auf eine. Die, die mich anspricht.

    Meist ergibt sich dann der Rest. Und wenn nicht, war die eine eben genug.

    Ich frag jetzt nix. ^^

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Aber ist schon richtig, bisher war ich mit der Fülle von Antworten bei aller Freude darüber regelmäßig überfordert und bin schnell wieder verstummt.

    Ich bin da pragmatisch: falls ich mal viele Antworten bekomme, dann lese ich natürlich diese mir sehr genau durch und analysiere, was ich davon mitnehmen kann. Ist eine Frage gestellt, gehe ich darauf ein. Wenn nicht, dann nicht, wenn es nichts weiter zu reden gibt. Und wenn da etwas unterstellt wird oder falsch verstanden wurde, versuche ich das klar zu stellen.

    Ansonsten nehme ich das hier recht entspannt und locker. Ich bin ja hier um mir Hilfe zu holen und zu helfen und nicht, um irgendwelche Aufganen zu erfüllen.

    Ansonsten kann ich noch hier lassen, das ich Dich echt gerne lese, Du bist hier ja sehr viel unterwegs, was ich von mir ja nicht gerade behaupten kann.

  • Danke Euch.

    Eins vorweg: Ich hab das gestern nicht aus einer Tageslaune heraus geschrieben, sondern weil es mich schon eine Weile beschäftigt und mich nun zum Aufschreiben drängte.

    Du bist doch schon ziemlich lange abstinent, leider weiß ich gerade nicht genau wie lange. Deshalb bin ich etwas verwundert, dass du gerade wackelig bist.

    Naja, mit gut zwei Jahren sehe ich mich schon noch als fortgeschrittene Anfängerin.

    Die meiste Zeit schien die Abstinenz eine Art Selbstläufer zu sein, aber natürlich hatte ich auch mal nicht so geschmeidige Phasen. Und so eine ist wohl gerade jetzt.

    du bist immer für andere da. Aber das Forum kann auch für dich da sein.

    Das hat mich sehr berührt, danke dafür.

    Ja, es fällt mir deutlich leichter, bei anderen genauer hinzusehen und meine Gedanken dazu zu äußern.

    Ich nehme auch viel daraus für mich mit, nenne das Selbsthilfe über Bande, also indirekte Selbsthilfe.

    Aber im Grünen habe ich mich dabei fast verloren. Andere und ihre Geschichten und Nöte schienen immer "spannender", "wichtiger" , dann wollte ich hier noch was dazu schreiben, dann dort, dann noch hier im Offenen bei den Neulingen...für meinen eigenen Kram hatte ich dann keine Muße mehr.

    Aber am Ende war es auch eine Flucht vor mir selbst, glaube ich, denn da blicke ich nicht so klar durch wie scheinbar bei andern.

    Möchtest du das denn ändern?

    Wenn ja, wie könnte das für dich aussehen - wenn du dich intensiver um deine Selbsthilfe kümmern möchtest? Was bedeutet Selbsthilfe für dich, und was ist das Wichtige für dich daran, hier in dieser Online-SHG zu sein?

    Puh, das sind ja Fragen ...wichtig, aber nicht einfach. Und ja, die muss ich in erster Linie mir selbst beantworten, und auch nicht alle auf einmal.

    Aber ja, ich möchte mehr in die Tiefe gehen, mein ganzes Leben betrachten, nicht nur das Nicht-Mehr-Trinken, das ist zwar die Basis von Allem, aber eben nicht alles.

    Wenn du deine Zeit vor der Abstinenz mit heute vergleichst, findest du da - und seien es auch nur - Kleinigkeiten, die du geändert hast, die sich geändert haben?

    Doch, das schon, das hat mich ja auch lange beflügelt.

    Andererseits: Als ich neulich bei einer Teilnehmerin, edit , las, wie eingeschränkt ihr Alltag in nassen Zeiten ablief, da kam dieser Gedanke auf:

    Das ist bei mir, bis auf den Alk, eigentlich immer noch so. Auch die eingeschränkte Haushaltsführung, die kürzlich eine Frau bei ihrem trinkenden Partner beklagte (und die war bei mir nicht immer so).

    Ja, es ist inzwischen (hat auch lange gedauert)etwas mehr Energie da als in nassen Zeiten, aber nicht so viel mehr, wie ich mir wünschen würde. Liegt vielleicht auch an meiner Grunderkrankung, der Depression.

    So viel für heute.

    Einmal editiert, zuletzt von Linde66 (22. Februar 2026 um 23:03) aus folgendem Grund: Bitte aufpassen, daß keine Namen und Details aus dem geschützten in den offenen Bereich gelangen, Grüße, Linde

  • Hallo Rennschnecke,

    Aber am Ende war es auch eine Flucht vor mir selbst, glaube ich, denn da blicke ich nicht so klar durch wie scheinbar bei andern.


    Bei anderen gucken heißt ja noch lange nicht, von anderen lernen.
    Es kann auch die pure Ablenkung sein. Ich der Zeit, wo bei anderen geschaut wird und sich um die Lösung derer Probleme gekümmert wird, bleiben die eigenen Baustellen unaufgeräumt.

    Ich wünsche dir, dass du hier jetzt genau den Austausch für dich findest, den du für deine Selbsthilfe brauchst und dass dir dieses ‚auf dich schauen‘ gut gelingt.
    Der Anfang ist gemacht. Dafür meinen ganz großen Respekt.


    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Liebe Rennschnecke,

    bei anderen zu gucken und sich auszutauschen hat schon auch einen gewissen Nutzen. So jedenfalls habe ich es für mich erfahren. Denn ich sortiere dann auch Dinge in meinem Kopf auch wenn es scheinbar nichts mit mir zu tun hat. Oder ich lese was und habe einen Aha-Moment weil mir durch das, was ich lese, was aus meiner eigenen Problematik klar wird.

    Ich weiß nicht ob ich das rüberbringen konnte, was ich meine.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hi Rennschnecke,

    also ich betrachte hier mein ganzes Leben. Von dem, wie ich wurde, wie ich bin, bis zur Vorsorgevollmacht und Sterbehilfe.
    Und das hat irgendwie alles mit meinen Süchten zu tun.

    Früher, weil mich die Süchte direkt beeinflusst haben, die meiner Eltern und mit fliessendem Übergang meine und die vieler Bekannter und Freunde.
    Seit längerer Zeit, was einfach an meiner Trockendauer liegt, aber auch durch die Kompetenzen, die ich lernen musste, um ohne auszukommen.
    Und die sich,wie ich bald entdeckt habe, auch in anderen Lebensbereichen sehr gut nutzen lassen.

    Ich bin hier auch nicht als der arme Alki, der sich permanent anstrengen muss weil er nicht darf.
    Nein, ich habe auch die Vorteile meiner Sucht entdeckt.

    Früher hatte ich ja auch nicht nur Probleme deswegen, hin und wieder schreibe ich, dass es die anfänglich angenehmen und erwünschten Wirkungen waren, und das war bei allen meinen Drogen so.

    Das hat nicht alles mit Problemen zu tun.
    Die kamen halt als unerwünschter Nebeneffekt auch, andererseits hatte ich selbst ein Päckchen, hat zusammengespielt.

    Ich vebinde das Angenehme mit dem Nützlichen, das ist definitiv so.

    Vielleicht hat Deine aktuelle Änderung ja tatsächlich bewirkt, dass Du nun mehr auf Dich guckst.

    Woanders,wo ich mich bewege, meine Männergruppe, da gibts immer blitzlicht. Wie gehts und denn gerade?
    Und da habe ich oft nur Kleinscheiss nach meinem Empfinden.

    Dramen sind natürlich interessanter, Probleme müssen bearbeitet werden, der normale Alltag ist demgegenüber kaum der Rede wert.
    Ich sag dann was, weil wir auch den Alltag ernst nehmen. Der ist im Grund auch mit das Wichtigste. wenn der nicht läuft, gibts auch Probleme.
    Es ist gut, wenn diese Probleme abwesend sind, auch wenn ich dadurch langweiliger bin.

    Ich kenne das Gefühl, mich vor mir selbst rechtzufertigen, dass es mir bessser geht als allen Anderen. Gefühlt ist das oft so.
    Mein Popelkram dagegen...
    Dabei hab ich ja auch ein paar Baustellen, vor allem körperlicher Art heutzutage.

    Und früher hätte ich dabei vermutlich auch getrunken, um es zu betäuben. Besser wärs davon kaum geworden.
    Heute tue ich was, um fit zu bleiben.
    Das hat aber auch Schnittmengen mit meiner Suchtbewältigung.

    Wünsch Dir alles Gute.

    LG LK

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

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