wieweiter - Was tun?

  • Liebe Wieweiter,

    ich habe die letzten Tage viel an Dich und Deine ausweglose Situation gedacht. Mein herzliches Beileid zu Deinem Verlust. Ich wünsche Dir viel Kraft und Stärke für diese schwere Zeit.
    Liebe Grüße Rina

  • Es ist vorbei, er ist im Krankenhaus friedlich eingeschlafen, für immer.

    Es tut so weh

    Das glaube ich „wieweiter“, das tut unglaublich weh …

    Gleichwohl, was für eine Wendung zum Guten – auch wenn es im Moment vielleicht krass klingt.

    Er ist jetzt befreit, und du bist befreit!

    Nimm es als ein Geschenk, einen Hoffnungsschimmer für eine neue Leichtigkeit in deinem Leben.
    Vielleicht nicht gerade heute oder morgen, aber schon sehr bald – du wirst es sehen.

    Ich wünsche dir nur das Beste – Kopf hoch und lass frische Luft und neues Leben durch deine Fenster herein.

    Liebe Grüsse Ste55

  • Vielen Dank für Deine Worte.

    Die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte haben sich so liebevoll um ihn gekümmert. Er durfte in Würde gehen.

    Er ruhe in Frieden.
    Ich war letzte Woche auch auf einer Beerdigung.
    Ich kann den Hinterbliebenen nicht ihre Trauer nehmen. Nur hin und wieder da sein.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte haben sich so liebevoll um ihn gekümmert. Er durfte in Würde gehen

    Liebe wieweiter.Auch von mir mein Herzliches Beileid. Ich kann deinen Schmerz verstehen. Ich habe vor einigen Jahren meine Partnerin an Krebs verloren. Das war schrecklich, einen geliebten Menschen leiden und schließlich sterben zu sehen.Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit! Das war damals ein Problem von mir.Ich habe mich zurückgezogen und wollte meinen Schmerz allein bewältigen. Ich hatte viele Hilfsangebote und hab sie nicht wahrgenommen! Es wäre schön, wenn du hier im Forum weiterhin schreibst wie es dir geht.Das ist sicher hilfreich für dich.Ich wünsche dir alles Gute. LG Bono.

  • Hallo wieweiter!

    Die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte haben sich so liebevoll um ihn gekümmert. Er durfte in Würde gehen.

    Das ist sehr viel wert! Mein Mann ist auch vor einigen Jahren an seiner Alkoholsucht verstorben, es ging ganz schnell und wie mir die Ärzte sagten hat er wohl auch nicht mehr gelitten. Ich war sehr betroffen von seinem Tod, auf der anderen Seite dachte ich aber auch jetzt ist er erlöst. Nichts und niemand konnte ihm helfen, seine Sucht war einfach stärker.

    Lasse dich auffangen in deiner Trauer und wenn dir danach ist schreib hier von deinem Kummer.

    LG Marie

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

    Einmal editiert, zuletzt von Marie04 (20. Januar 2025 um 11:51)

  • liebe wieweiter

    nun hat sich alles auf eine art und weise aufgelöst die du dir am aller wenigsten gewüscht hast. ich hab meinem mann in den letzten stunden die hand gehalten obwohl wir lange getrennt waren. er war der vater meiner kinder ich habe ihn schließlich mal geleibt. trotzdem ging es nicht mehr zusammen zu leben . ich habe mich damals gefragt ob ich nicht hätte etwas anders machen können, aber im selben augenblick war mir klar, nein hätte ich nicht. zu meine "glück" bin ich ja selbst alkoholikerin und weiß daher sehr genau das es absolut nichts gibt was ich hätte tun können.

    ich würde mich freuen wenn du hier bleibst und weiterhin alles etwas sortierst. es wird dir gut tun die dinge mit der zeit ins rechte licht zu rücken. auch wenn es dir jetzt noch schwer fällt vieles anzunehmen, zu akzeptieren. aber es ist für dein seelenheil wichtig. selbstvorwürfe können auch das leben zerstören. und du hast nach all dem auch deinen frieden verdient.

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Liebe wieweiter, ich verstehe so gut wie wichtig es ist, dass er in Würde gehen konnte und in der Klinik so liebevoll und respektvoll behandelt wurde. Nach all dem was du erlebt und gesehen hattest.

    Ich wünsche dir sehr, dass auch du nun deinen Frieden findest.

  • Ja das war für mich sehr wichtig, diese würdevolle Behandlung. Ich habe ihm die Hand gehalten und war bei ihm. Ich hätte es nicht verkraftet, wenn er alleine irgendwo im Elend gestorben wäre. Er war für kurze Zeit wieder mein Hübscher, in den ich mich verliebt hatte.

    Jetzt hat er seinen Frieden, keine Angst und keine Schmerzen mehr.

    Es werden noch ein paar schwere Tage werden, heute kommen seine Mama und seine Schwester.

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