Die Abstinenz ist ein Prozess und bedarf ständiger Aufmerksamkeit.
In den ersten beiden Jahren sicherlich. Dann hatte sich bei mir die Abstinenz eingeschliffen und ich wusste, was ich kann und was ich besser meide. Mittlerweile bin ich routiniert unterwegs und muss nicht ständig scannen, wo Gefahren lauern könnten.
Ich halte noch mal fest, was ich nicht nur in meiner Therapie gelernt habe: Ein gewissen Abstand zum Alkohol und zu heftig trinkenden Leuten halten. Wenn dann noch der Gedanke aus dem Hirn verbannt werden kann, irgendwann gehe doch noch mal was mit dem Alkohol, ich nenne es einen geheimen Trinkvorbehalt, dann ist das schon ein richtig gutes Stück auf dem Weg in eine dauerhafte Abstinenz.