Ein ganzes Dreivierteljahr, hurra!
Bingo - Vorstellung
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Herzlichen Glückwunsch zu 9 Monaten ohne Alkohol. 🍀
LG Morgenrot
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Ich wollte mich mal wieder hier im offenen Bereich melden.
Lieben Dank Bingo,
dass du dich im blauen Bereich meldest. Als Neuer war ich eine zeitlang verwundert warum so wenig input aus dem grünen Bereich kommt. Ihr habt doch die wichtigsten und hilfreichensten Informationen für mich als Neuankömmling. Liegt es vielleicht daran , dass der grüne Bereich seine eigene Welt hat und mit seinen Themen beschäftigt ist ? Dafür habe ich Verständnis und ich will hier auch nicht meckern.. ist halt so
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Wird sich ändern, bei mir jedenfalls.
Muss immer zuerst sortieren wo ich unterwegs bin.
LG Bolle
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Herzlichen Glückwunsch zu neun Monaten wieder gewonnener Freiheit.👍
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Wird sich ändern, bei mir jedenfalls.
Schließe mich Bolle an.
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Abstinenz lohnt sich und ist absolut notwendig um zu leben.
Das hast du absolut richtig erkannt und geschrieben.
Ohne Abstinenz geht’s nach unten und das kann tödlich enden.
Ich möchte auch lieber leben und mit klarem Kopf meine Entscheidungen treffen. Es stimmt, das Leben ist kein Ponyhof, es gibt Höhen und Tiefen. Aber nüchtern kann ich alles gut meistern und mein Leben in die Hand nehmen. Betrunken ist kaum was möglich, geht auf die Gesundheit und die Sucht kennt nur den Weg nach unten in der Spirale.
Gratuliere dir gerne zu 9 nüchternen Monaten.
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Gaarder ich habe mir auch vorgenommen hier wieder öfter zu schreiben.
Ich gehöre zwar nicht zu den alten Hasen,
aber vielleicht kann ich ja trotzdem was gutes beitragen.Gerade ganz am Anfang sind die Tagebücher im Blauen das wichtigste.
LG Bingo
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Gratulation zu neun Monaten
da bin ich noch ganz am Anfang vom Weg.Mir fällt aber auf, dass es eine gewisse Selbstverständlichkeit ist, abends ohne zu sein. Und ich zähle die Tage nicht mehr so verbissen, wie am Anfang.
Irgendwie wie ein neuer Lebensabschnitt. Und zwar ein richtig guter.
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Herzlichen Glückwunsch zu mehr als 9 nüchternen Monaten. 🏆
Ich kenne mittlerweile viele meiner Trigger und kann mich auf Situationen einstellen, oder ihnen aus dem Weg gehen.
Magst du erzählen, was deine Trigger sind?
Das leben bleibt natürlich kein Ponyhof und alltägliche Probleme verschwinden ja auch nicht durch Abstinenz.
Aber mit klarem kopf komme ich viel besser mit Problemen zurecht.Das empfinde ich auch so: Mit klarem Kopf finden sich Lösungen.
Vieles ist nüchtern auch gar kein Problem, sondern einfach das ganz normale Leben. Und dieses ganz normale Leben ist ja genau das, was ich wieder haben wollte. Fühlt sich super an. -
Magst du erzählen, was deine Trigger sind?
Hallo Stern,
Ein großer Faktor ist bei mir Stress.Wenn ich sehr gestresst bin, können mich Situationen aus dem Alltag triggern die mich sonst kalt lassen würden.
Hier ist es dann besonders wichtig für mich dass ich mich schnell sortiere und die Gedanken verwerfe.
Das ist dann dass Alarmsignal kürzer zu treten und mehr Pausen einzulegen.
Was mich zu anfangs auch oft getriggert hat ist Musik aus der nassen Zeit.
Viele Lieder meide ich bis heute, weil dann das gedankenkarusel anspringt.Es gibt viele Trigger die kann man nicht vorhersagen und deshalb muss ich wissen, wie ich damit umgehe wenn sich die Suchtstimme meldet.
Als Beispiel jetzt aktuell erst passiert.
Ich habe mich mit mückenspray eingesprüht und das irgendwie leicht eingeatmet.Vermutlich ist das alkoholhaltig da hab ich wohl nicht richtig aufgepasst.
Das hat im Mund kurz geschmeckt als hätte ich was getrunken.
Das hat sich das Suchtgedächtnis sofort geschnappt und wollte mir mehr einreden.
Das ganze war nach kurzer Zeit wieder vorbei, zeigt mir aber wieder wie hinterlistig diese Sucht ist.
Lesson learned: Mückenspray nicht einatmen (es gibt vermutlich noch 1000 andere gute Gründe das nicht zu tun)😅
Vieles ist nüchtern auch gar kein Problem, sondern einfach das ganz normale Leben. Und dieses ganz normale Leben ist ja genau das, was ich wieder haben wollte. Fühlt sich super an.
Ganz genau, ich bin nass oft an Situationen im Alltag gescheitert, über die ich heute gar nicht mehr nachdenke.
Zum Beispiel die Warteschlange an der Kasse im Supermarkt. Früher blanker Horror mit Panikattacken, heute ist mir das einfach egal.
Danke für den Denkanstoß zu den Triggern.
LG Bingo
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Ein großer Faktor ist bei mir Stress.
Wenn ich sehr gestresst bin, können mich Situationen aus dem Alltag triggern die mich sonst kalt lassen würden.
Hier ist es dann besonders wichtig für mich dass ich mich schnell sortiere und die Gedanken verwerfe.
Das ist dann dass Alarmsignal kürzer zu treten und mehr Pausen einzulegen.
Stress war bei mir auch ein gefährlicher Faktor für meine Abstinenz. Inzwischen habe ich gemerkt, dass das gar nicht mehr so ist. Ich war in den letzten Wochen massiv Stress ausgesetzt, aber das Suchtgedächtnis schläft tief und fest vor sich hin. Ich sehe das als gutes Zeichen und dass sich die Stabilität meiner Abstinenz weiter entwickelt hat. Das braucht natürlich seine Zeit.
Nach wie vor steht meine Abstinenz immer an erster Stelle. Es ist die Kunst alles zu tun, damit die Suchtstimme Ruhe hält. Ich habe auch gelernt Pausen einzulegen und mein Leben so zu verändern, dass ich weniger Stress habe. z.B. Arbeitszeit reduzieren.
Ok, auf Ereignisse von „Außen“ habe ich nicht immer Einfluss. Aber ich habe immer geschaut, dass ich dafür sorge, dass es mir gut geht. Denn nur dann sorge ich auch gleichzeitig für die Stabilität meiner Abstinenz.
Vieles ist nüchtern auch gar kein Problem, sondern einfach das ganz normale Leben.
Da stimme ich zu und dazu gehört eben eine gute Portion Gelassenheit.
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Ein großer Faktor ist bei mir Stress
Hallo Bingo,
Stress hat mich vor meiner Abstinenz regelrecht aufgefressen. Meine einzigste Lösung dafür war Bier. Diese Lösung hat mich noch mehr zerpflückt.
Inzwischen lasse ich Stress nicht mehr so an mich ran. Ich zerpflücke den Stress. Wo kommt er her? Warum stresst mich etwas? Habe ich Anteil an diesem Stress? Kann ich ihn abstellen, da er mit mir überhaupt nichts zu tun hat? In den meisten Fällen kam ich darauf, dass ich mir den Stress selber mache. Von außen (andere Menschen) lasse ich mich nicht mehr stressen. Die dürfen ihren Stress gerne selber behalten und aushalten.
LG
Bibi
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Heute vor 10 Monaten habe ich den Entschluss gefasst das es so nicht weitergehen kann.
Mit einer Tasche voll Klamotten und unnötiger Scham bin ich in eine Entzugsklinik.
Das war genau die richtige Entscheidung.
Nach dem Entzug habe ich mich dann hier angemeldet. Hier habe hier seitdem unglaublich viel Unterstützung bekommen und auch viel gelernt.
Danke euch allen!
Ich kämpfe nicht mehr gegen den Alkohol, ich habe vor ihm kapituliert.
Ich sehe ihn als übermächtigen Gegner der immer da ist.
Würde ich gegen ihn kämpfen, würde er mich besiegen. Immer und immer wieder.Ich kann ihn nur auf abstand halten und ihn im Auge behalten.
Der Abstand wird mit der Zeit größer, aber weg wird er niemals sein.Manchmal schleicht er sich an und flüstert mir was ins Ohr. Da gilt es dann richtig zu reagieren und die Situation zu meistern.
So! Genug philosophiert 😅
Ich wünsch Euch was
LG Bingo
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Hallo Bingo,
ich freu mich für dich / mit dir.
Schön auch, dass du hier ins Forum gefunden hast.Dir weiterhin einen so hilfreichen Austausch und alles Gute!
Thalia
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Glückwunsch, Bingo - und "einfach" so weitermachen!
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Hallo Bingo,
So oder so ähnlich habe ich das auch mal beschrieben und soweit ich das beurteilen kann, zeigt dein innerer Kompass in die richtige Richtung.
Ich schaue immer wieder, ob mein Kompass eine Missweisung beinhaltet und dafür ist dieses Forum ein wichtiger Bestandteil.
Glückwunsch zu 10 Monaten wiedererlangter Freiheit👍LG Nayouk
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Hallo Bingo,
auch von mir alles Gute zu 10 Monaten 🥳
So! Genug philosophiert
Ach Schade… 🙃
LG KW
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Du liest dich gut, reflektiert und positiv gestimmt. I like. Herzlichen Glückwunsch auch von mir!
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