Abstinenzler - Für mich gibt es nur einen Weg- Die Abstinenz

  • Hi Absti,

    ich wünsche dir sehr, dass du eine Abstinenzzuversicht entwickelst. Ich hatte schon ganz am Anfang zu mir gesagt, du wirst nie wieder trinken. Ich hab alle Hintertürchen geschlossen und echt kapituliert. Finde neue Wege und freu dich über deinen Erfolg.

    Gut, dass du hier ganz offen schreibst wie es dir geht.

    Schönes Wochenend

    LG Lebensmut

  • Huhu Absti,

    Vielleicht hilft Dir das, wenn nicht, ab in die Tonne.

    Mein damaliger Hausarzt, hat bezüglich meines Rauchstopps gesagt: „Wenn Sie mit 16 angefangen haben zu rauchen, haben Sie alle neurologischen Verknüpfungen in Richtung Rauchen gelegt und das mit einem noch nicht ausgereiften Hirn. Sie können für jeden Tag dankbar sein, an dem Sie nicht rauchen.“

    Du hast mit 13 angefangen zu saufen. In Deinem Hirn sind gut ausgebaute mehrspurige Autobahnen, die alle nur die Lösung Alk saufen kennen. Nerven wachsen sehr langsam. Du brauchst extrem viel Geduld und Spucke bis Du Deine Alk- Autobahnen rückgebaut hast und trockene Routinen erarbeitet hast.

    Aber Du kannst Dich für jeden Tag feiern, an dem Du das erste Glas stehen lässt.

    Liebe Grüße Rina

    Einmal editiert, zuletzt von *Rina* (25. April 2026 um 07:39)

  • einen Abend war ich sehr erschöpft,hab einen alten Saufkumpel gesehen. Saufhirn ist angesprungen.

    Super, es funktioniert noch und macht, was es soll.;)

    Ich hasse das Saufhirn, es gibt einfach keine Ruhe X(

    Immer und immer wieder kommen die scheiß Saufgedanken. Dieses Fahr doch los und mein NEIN, NEIN, NEIN!!! Es nervt so sehr, stresst und regt mich auf. Es soll einfach sein Maul halten, mich in Ruhe lassen- tut es aber nicht. Es kostet Kraft.

    Genau so füttert man das Saufhirn.;)

    Wenn ich das Ding ständig bekämpfe, analysiere, interpretiere wird es nur wichtiger. Vielleicht einfach mal: "Ah, da bist du. Juckt mich nicht." Und weiter im Alltag.

    Genau da verhungert das Teil, wenn es keine Bühne bekommt.

    Was du gerade machst, ist das Gegenteil. Du machst es zum Hauptthema, gibst ihm Bedeutung, bestätigst es dauernd und regst dich auch noch drüber auf.

    Das ist wie ein Pop‑up, das man jedes Mal brav anklickt, statt es einfach zu ignorieren. Und das Saufhirn denkt sich nur "Aha, läuft. Ich mach weiter"

    Nur mal aus meiner Sicht

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Absti,

    für mich hört sich das bei dir auch wirklich wie ein dauerhafter Kampf an, aber warum ist das bei dir so?

    Meine Suchtstimme meldet sich natürlich auch immer mal wieder und das ist denke ich völlig normal.

    Ich mach mir da aber nichts draus, ich analysiere dann kurz die Situation um zu verstehen warum sie sich gemeldet hat und um nächstes Mal darauf vorbereitet zu sein.

    Aber dann war’s das auch schon ich gebe ihr keine Bühne, warum auch die will eh nur saufen und dass will ich nicht.

    Ich weiß dass ist so einfach gesagt.

    LG Bingo

  • Ich hasse das Saufhirn, es gibt einfach keine Ruhe X(

    Mir geht es auch so. Vor allem Abends wenn ich auf dem Sofa sitze und mal abschalten will. Ich habe immer Abends "zum Abschalten" gesoffen. In der Theorie weiß man ja was man machen kann um sich abzulenken, in der Praxis funktioniert es auch mittlerweile ganz gut. Trotzdem ist das Saufhirn da und nervt.

  • was man machen kann um sich abzulenken,

    Ich hatte das vielleicht in den ersten zwei Wochen. Da war ich hier auch noch nicht im Forum.

    Ah. Gerade wird mir klar, dass das vielleicht daran lag, dass ich da nur eine lange Trinkpause vor hatte. Also noch nicht vollständig abgeschlossen.

    Jedenfalls kann ich mich erinnern, dass ich mich sehr bemüht habe mir das Trinken nicht auszumahlen. Oder sich den Geschmack vorzustellen, usw. Auch bei Werbung habe ich weggeschaut und im Laden.

    Stellt ihr euch den Akt des Trinkens vor und sagt dann "nein"? Weil, ich kam gar nicht bis zu der Stelle an der ich hätte "nein" sagen können.

    Das war eher so wie:

    Suchtstimme:"Komm du...

    Ich:"Maul halten."

    Suchstimme:"Aber du..."

    Ich:"Ruhe."

    Sie konnte keinen richtigen Gedanken bilden. Immer sofort drauf gebügelt. Bei euch liest sich das, als würde sie nach Herzenslust formulieren.

    Natürlich nach "Fr..e halten" nicht warten, ob noch was kommt. Sondern die eigentlichen Gedanken weiter denken, die vorher da waren. Die, die um den aktuellen Alltag kreisen. Also welche die Sinn machen. Denn das andere ist Unsinn.

    Jedenfalls wurde die Stimme dadurch schnell stiller. Und jetzt ist sie still. Tatsächlich kann ich jetzt nach ein paar Jahren sagen, dass ich ein Weizenglas sehen kann und es kommt kein weiterer Gedanke hoch. Weil die Verknüpfung es zu trinken soweit weg ist. (Wohl aber nicht gelöscht) Werde es aber nicht übertreiben und mich jetzt in den Biergarten setzen. Außerdem ist es mir mega unangenehm angetrunkene Leute zu sehen und ich wüsste nicht, was ich da soll.

    Fazit: Ggfs. schneller drauf klopfen, wenn sich was regt. Nein, nein, usw. ist irgendwo schon wieder eine Diskussion. Es braucht nicht mal ein Nein. Ich führe kein Gespräch mit der Suchstimme.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • ich wünsche dir sehr, dass du eine Abstinenzzuversicht entwickelst

    Habe ich. Ich will einfach nur das das Saufhirn endlich ruhig ist

    Du hast mit 13 angefangen zu saufen. In Deinem Hirn sind gut ausgebaute mehrspurige Autobahnen, die alle nur die Lösung Alk saufen kennen.

    Das stimmt

    Super, es funktioniert noch und macht, was es soll. ;)

    Nicht super, es soll still sein

    Wenn ich das Ding ständig bekämpfe, analysiere, interpretiere wird es nur wichtiger. Vielleicht einfach mal: "Ah, da bist du. Juckt mich nicht."

    Gar nicht leicht. Ich werde es versuchen. Du sagtest ja mal soll gegenhalten und das mache ich

    Ich mach mir da aber nichts draus, ich analysiere dann kurz die Situation um zu verstehen warum sie sich gemeldet hat

    Ich weiß ja warum sie sich meldet. Weils mir schlecht geht und da habe ich 25 Jahre immer gesoffen

    Für mich hört sich das bei dir auch wirklich wie ein dauerhafter Kampf an, aber warum ist das bei dir so?

    Ist nicht dauerhaft, ist alle paar Tage MAL für 5-10 Minuten oder kürzer. Wenn es mir mal nicht so gut geht springt es an und sagt jetzt Saufen dann gehts dir besser. Ich weiß aber mir gehts dann 100x schlechter

    Heute trinke ich nicht

  • Nicht super, es soll still sein

    Genau, das sind solche Gedanken. Du bewertest, du forderst, es soll still sein, ist es aber nicht, weil du es bewertest. So meinte ich das.

    Hatte ich „dagegenhalten“ geschrieben? Das klingt ja nach Kampf, und das wäre nicht so toll. Oder habe ich eher „aushalten“ geschrieben? Das macht einen Unterschied.

    Ist nicht dauerhaft, ist alle paar Tage MAL für 5-10 Minuten oder kürzer.

    Und wenn ich am Anfang daran denke, ist das doch schon wesentlich besser geworden. Aber das kannst nur du beurteilen.

    Du hast die Zügel in der Hand. Du führst. Die Sucht ist nur noch das bockige Pferd.;):mrgreen:

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Tatsächlich kann ich jetzt nach ein paar Jahren sagen, dass ich ein Weizenglas sehen kann und es kommt kein weiterer Gedanke hoch.

    Gewart sei vor dem Fehler, sich ein Wasser oder eine Saftschorle in so einem Glas reichen zu lassen. Das habe ich mal im ersten Jahr beim Grillen gemacht. Ruck-zuck kam ein fetter Suchtdruck um die Ecke. Das Glas mit dem vermeintlich falschen Inhalt in der Hand triggerte enorm.

    Meine Sammlung Weizengläser habe ich anschließend entsorgt.

    Mittlerweile sind mir Biergläser und Pullen völlig wurscht. Da pflichte ich Alex bei.

  • Hallo Absti

    Diese 5 oder 10 Minuten sind viel zu lang.

    Ich habe im laufe der Jahre ein paar einfache Worte gefunden, die diese beginnende Diskussion in Sekunden beenden können

    Zb Quatsch,Blödsinn, zisch ab, ach du schon wieder, da gibt's sehr viele Worte, keine endlosen Sätze oder Begründungen.

    Auch mal,ich bin Alkoholiker und das kommt nicht in Frage, keine Option für mich.BASTA.

    Es ist möglich, das ganze schnell abzukürzen,denn ich bestimme was ich denke.

    Bei anderen Dingen oder Entscheidungen kann ich ruhig hin und her überlegen und abwägen, bei Alkohol und allem was damit zusammen hängt, gibt's kurzen Prozess.

    Das kommt bei mir übrigens kaum noch vor, das legt sich und verschwindet (fast)ganz.

    Ablenkung in jeglicher Form hilft, Konzentration auf ganz andere Dinge, egal was es ist,solange das Hirn mit was beschäftigt ist,ist eben kein Platz für Diskussionen mit dem saufhirn.

    Wenn du das ein paar hundert mal gemacht hast, wirds sehr viel besser

    LG Bolle

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

  • Nimms mir nicht übel, Absti, aber wenn ich Deine Geschichte richtig in Erinnerung habe, hast Du von Anfang an alles (außer Arbeit?) mit Alk verbunden, konntest Dir anfangs eine Freizeitgestaltung ohne Alk auch gar nicht vorstellen.

    Da hat das Suchthirn natürlich sehr viele Anknüpfungspunkte. Gelernt ist einfach gelernt. Das muss ich als "Spätfolge" akzeptieren, auch wenn es irgendwann weniger wird.

    Wenn an Spätfolgen weiter nichts kommt, kann ich froh sein - und irgendwann auch wie die Langzeittrockenen hier für solche "Grüße vom Suchtgdächtnis" dankbar sein, weil sie mich immer wieder erinnern, dass ich die Sucht nicht mehr loswerde - und dass die Rückfallgefahr bis zum Lebensende bleibt.

  • Hallo Abstinenzler,

    mir ist noch ein Gedanke gekommen, da du Suchtdruck hast, wenn es dir nicht gut geht. Kannst du etwas verändern, damit es gar nicht erst so weit kommt? Also generell schauen, dass du zufrieden bist mit dir und deinem Leben?

    Ich glaube es war Carl Friedrich, der von seiner Therapeutin gelernt hat: Sorgen Sie dafür, dass es Ihnen gut geht.

    Vielleicht hat dein Suchtgedächtnis dann schlechtere Chancen einzufallen.

    Seeblick

  • Das war damals, also seit 2009, die Signatur von Ghiuirgean, einem früheren User.

    Seitdem ist der Spruch im Forum unterwegs und gilt immer noch.

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hatte ich „dagegenhalten“ geschrieben?

    Galube schon

    Und wenn ich am Anfang daran denke, ist das doch schon wesentlich besser geworden.

    Ja das ist es. Komme mir manchmal vor als wäre ich süchtiger als die anderen. Weil die das nicht so ausgeprägt haben mit den Saufgedanken

    Je mehr Du gegen die Wand drückst, um so mehr drückt sie zurück

    Je weniger ich drücke desto mehr drückt das Saufhirn

    Ich habe im laufe der Jahre ein paar einfache Worte gefunden, die diese beginnende Diskussion in Sekunden beenden können

    Zb Quatsch,Blödsinn, zisch ab, ach du schon wieder, da gibt's sehr viele Worte, keine endlosen Sätze oder Begründungen.

    Mache ich Ja: Verpiss dich, Schnauze. Du bringst mich um. Klappt nicht unbedingt. Dann kommt mal nicht so viel trinken dann gehts etc.

    Nimms mir nicht übel, Absti, aber wenn ich Deine Geschichte richtig in Erinnerung habe, hast Du von Anfang an alles (außer Arbeit?) mit Alk verbunden, konntest Dir anfangs eine Freizeitgestaltung ohne Alk auch gar nicht vorstellen.

    Nehme es dir nicht übel. Richtig, bei Langeweile, Stress, Erschöpfung, Streit, schlechte Laune, Bombenwetter, Sonne, gute Laune, Geburtsatg, Weihnachten, Wochenende, Feierabend, Urlaub

    mir ist noch ein Gedanke gekommen, da du Suchtdruck hast, wenn es dir nicht gut geht. Kannst du etwas verändern, damit es gar nicht erst so weit kommt? Also generell schauen, dass du zufrieden bist mit dir und deinem Leben?

    Mache ich, versuche jede negative Situation von vorne rein zu meiden. Aber im Leben kommt es trotzdem öfter anders als man denkt^^

    Heute trinke ich nicht

  • Hey Ari,

    dann musst du wohl vorerst damit leben müssen bis die Wogen sich geglättet haben, bei mir passiert das erst jetzt, im ersten Jahr hatte ich das auch, wenn wir spazieren wahren oder auch im Supermarkt. Bloß war es kein Druck, nur so ein anstupsen vom Hirn wenn es das richtig beschreibt. Wenn X und ich Streit hatten kam natürlich schon mehr Druck auf, auch als wir Sylvester mit den Freunden gefeiert haben war im Oberstübchen auch schon etwas mehr los.

    Der eine schreibt mehr darüber der andere weniger und noch andere stecken das alles halt besser weg. Das dauert alles seine Zeit wie ich an mir gerade bemerke. Da sind so viele verdrahtungen die wieder erst an die richtige Stelle müssen, du bist nicht süchtiger, wir sind alle verschiedene Menschen oder Bio chemische Fabriken darum hat es vielleicht einer leichter als der andere.

    Hab Geduld mit deinem Hirn😬 irgendwann wird es wieder besser. Ich war aber auch, bis auf Zuhause, nie wirklich massiv mit Alkohol konfrontiert, das passiert eher jetzt in bzw. nach der Spätschicht, aber das kann ich nicht ganz vermeiden, da werde ich aber auch noch eine Lösung finden. Wenn ich jetzt zurück blicke fällt mir auf das viel öfters ich die Konfrontation gesucht hab, wie ich in meinem Faden geschrieben hab, Weingang, Lagerfeuer, ich schreib niemand was vor, mit trinkenden zusammen sitzen usw.

    Ich war aber die letzten Jahre auch kein Kneipenhänger mehr, auf Feste oder Partys bin ich schon lange nicht mehr gerne gegangen, aber das ist auch Quatsch, beim Griechen saß ich ja auch immer gerne.

    Bleibt eigentlich nur mein "LG Programm" 😬 musst halt so viele machen das du gar kein Glas mehr halten könntest, wenn sich erste Erfolge einstellen kommt auch die Lust, dazu muss man halt den inneren Schweinehund klein halten und das klappt bei mir gerade wirklich gut. Ich hab/hatte aber auch gesundheitliche Probleme, vielleicht motiviert das noch mehr...

    Du schaffst das auch 🧐 niemand schafft das einfach so...

    Gruß Arno

  • Wenn du der Meinung bist, dass es bei dir besonders hartnäckig ist und alle Versuche und Tipps nicht klappen. Dann ist das auch so.
    Es macht praktisch was du sagst/erwartest. Denn es ist dein Hirn.

    Dann wird es vielleicht die Zeit richten.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Nehme es dir nicht übel. Richtig, bei Langeweile, Stress, Erschöpfung, Streit, schlechte Laune, Bombenwetter, Sonne, gute Laune, Geburtsatg, Weihnachten, Wochenende, Feierabend, Urlaub

    Hi Absti,

    bei mir gab es vor den 10 Jahren abhängigen Trinkens, ja Jahrzehnte in denen ich in Zeiten schwer missbräuchlich und riskant getrunken und mir auch manchmal alles Mögliche andere gegeben habe. Meinen ersten Vollrausch hatte ich mit 14. Alkohol und Drogen waren und sind bis heute Teil meines Umfelds.

    Heißt, wenn ich mich mit meiner Vergangenheit was trinken angeht beschäftigen würde dann gibt es wahrscheinlich kaum eine Situation, einen Gefühlszustand, einen äußeren Umstand oder einen Ort an dem ich noch nicht getrunken habe.;)

    Aber seit ich abstinent bin, beschäftige ich mich nicht mit meiner Trinkgeschichte. Nicht im Negativen und auch nicht im Positiven. Die blende ich komplett aus. Jetzt bin ich abstinent, weil das eine Notwendigkeit ist. Deshalb beschäftige ich nur mit dem Hier und Jetzt und dem was vor mir liegt. Und da ist Alkohol schlicht keine Option mehr. Niemals. Egal was ist oder kommt.

    Ich habe die Grundbausteine verinnerlicht und vor allem praktisch umgesetzt. Und betreibe konsequente Risikominimierung.

    Um nur ein Beispiel für Risikominimierung von mir zu nennen. Ich habe mich meinem Umfeld privat und beruflich als jetzt abstinenter Alkoholiker zu erkennen gegeben.

    Heißt bei mir auf der Arbeit und bei berufsbedingten Treffen wir in meiner Gegenwart kein Alkohol getrunken das ist die Vereinbarung.

    Und wenn ich mit Menschen aus meinem privaten verabredet bin bei Ihnen, auswärts oder bei mir ist die Vereinbarung das in meiner Gegenwart kein Alkohol getrunken wird.

    Wenn ich von meinem Umfeld eingeladen werde und dort wird Alkohol getrunken (Menge ist egal) dann habe ich abgesagt, weil ich keinen Alkohol trinke.

    All das gab bisher mit meinem Umfeld überhaupt keine Probleme. Hätte es die gegeben, hätte ich die Konsequenzen gezogen.

    Heißt ich nähere mich weder in meinem Kopf noch tatsächlich auf Armlänge oder näher Alkohol. Deshalb gibt es auch keine Trigger. Heißt, wenn ich sonst im Alltag auf Alkohol stoße, trinkende Menschen, Alkregal, Kneipen, Außengastro dann blende ich das aus. Und wenn das nicht ausreicht, entferne ich mich. Und damit bin ich da Alkohol mich nicht anspringt safe. ;)

    All das führt dazu, das ich den 16 Monaten bisher kaum jemals Saufdruck hatte. Wenn dann hatte ich die HALT Regel nicht beachtet. Und wenn Saufgedanken kamen, dann ignoriere ich diese konsequent und konzentriere mich wie oben geschrieben auf das Hier und Jetzt und das was vor mir liegt. Und dann verschwinden die schnell, weil ich Ihnen keine Bühne gebe. Niemals.

    Vielleicht kannst Du mit den Erfahrungen und meinen Weg ja etwas anfangen?

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Drogen waren und sind bis heute Teil meines Umfelds.

    Ich habe die Grundbausteine verinnerlicht und vor allem praktisch umgesetzt. Und betreibe konsequente Risikominimierung.

    Wie geht das? Drogen sind Teil deines Umfelds aber du betreibst Risikominimierung?

    Heißt ich nähere mich weder in meinem Kopf noch tatsächlich auf Armlänge oder näher Alkohol.

    Ich genauso aber die Gefühle triggern und schwierig Gefühlen aus dem Weg zu gehen. Naja, die letzten Tage waren ruhig. Muss es wohl akzeptieren das das Saufhirn mich ärgert.

    Danke dir

    Heute trinke ich nicht

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